©Pixabay/Dean Moriarty

Aufschreiben hilft, sich zu erinnern

Wer von Hand aufschreibt, wird sich besser erinnern. Das gilt nicht fürs Eintippen in ein Handy oder einen Computer, so eine Studie aus dem Jahr 2014, die in der Zeitschrift Psychologie Science veröffentlicht wurde. Forscher fanden heraus, dass Studenten, die im Unterricht Notizen machten, gezwungen waren, sinnvolle Kürzel zu finden, um sie aufzuschreiben, was bedeutet, dass sie in diesem Prozess die Informationen gleichsam verarbeiteten.
Laptop-Nutzer profitieren derweil von der Geschwindigkeit des Tastaturschreibens. Sie schreiben wörtlich auf, was keiner Interpretation bedarf. Infolgedessen sind sie weniger geneigt, den Inhalt aufzunehmen.

Auszug aus Artikel „Was Sie nicht wussten…“ aus der Zeitschrift „Sonntag“, Heft 13/2019.

 

Von Hand schreiben ist ein höchst komplexer Vorgang

Fachleute haben festgestellt, dass beim Schreiben mit der Hand mehr als 30 Muskeln und 17 Gelenke zusammenarbeiten. Beim Handschreiben treten 12 Hirnareale in Aktion, das Gehirn legt eine motorische Gedächtnisspur an. Von Hand schreiben unterstützt Erwachsene und Kinder beim Einprägen von Wortbildern, beim Merken von Faktenwissen und beim inhaltlichen Verständnis. Man kann sagen: Von Hand schreiben bildet die Menschen.

Von Hand schreiben ist also auch in Zeiten der Digitalisierung wichtig und sollte nicht vernachlässigt werden.

Auszug aus Artikel „Die Handschrift hat ausgedient? Von wegen!“ aus der Zeitschrift „ElternMagazin“, Heft 4/2019.

©Reinhardt Verlag

Buchtipp: „Orte der Stille, Wege der Kraft“

Die Autorin Karin Breyer porträtiert 15 Schweizer Klöster, die an schönster Lage Gäste beherbergen und macht Vorschläge für Wanderungen in der Umgebung:
Inspirationen für Ausflüge oder Ferien abseits vom Rummel in erholsamer Natur…

Innehalten, sich auf Wesentliches besinnen, fernab von Stress und Zeitdruck: Wer sehnt sich nicht nach solchen Auszeiten, in denen der Klang der Stille zu hören ist, nach Ferien, in denen man göttliche Ruhe statt Trubel geniesst?
Die ausgewählten 15 Klöster – Engelberg, Fischingen, Ilanz, Müstair, Disentis, Baldegg, Mariastein u.a. – haben grosszügig ihre Tore geöffnet und bieten Menschen für ein paar Tage oder Wochen eine Oase der Stille und Erholung weitab der täglichen Reizüberflutung, mit inspirierenden Angeboten, z.B. Teilnahme am Stundengebet, Gespräche und Kurse.
Wanderungen durch verträumte Natur sind eine weitere unerschöpfliche Quelle der Kraft und Zufriedenheit: Auf den vorgestellten Touren, entlang von Seen und Flüssen, durch Schluchten und Märchenwälder, die meist am Kloster starten, lässt es sich wunderbar entspannen.
Ferien im Kloster und Wandern – eine geglückte Kombination, um wieder lebendig, gestärkt und mit neuem Blickwinkel in den Alltag zurückzukehren.

Der Reiseführer aus dem Reinhardt Verlag ist 2018 erschienen und im Buchhandel erhältlich.
ISBN 978-3-7245-2212-6

 

©brefmagazin.ch

Zwingli im bref-Magazin

Einen Film wie Zwingli zu drehen hat etwas Verwegenes. Die Liste der Zutaten, die es dazu braucht, hat biblische Ausmasse. Viel Zeit, sehr viel Geld, geneigte Sponsoren, ein gutes Drehbuch, begabte Darsteller, unzählige Statistinnen, Dutzende Pferde, Berge von Kostümen, kiloweise Make-up und Tonnen von Filmdreck. Vor allem aber braucht es Menschen, die an den Film glauben und das Abenteuer wagen. Wenn dieser Tage Zwingli in den Schweizer Kinos anläuft, wird viel Blut, Schweiss und Tränen auf der Leinwand zu sehen sein. Zwingli ist einer der teuersten Filme, die je in der Schweiz gedreht wurden.

Die Autorin Susann Sitzler und der Fotograf Michel Gilgen begleiteten ein Jahr lang die Filmproduktion. Entstanden ist ein Making-of, das auf den üblichen Gloss und Glamour des Genres verzichtet. Die beiden zeichnen ein ungeschöntes Bild des Projekts, das den Beteiligten im Laufe der Zeit alles abverlangen wird: Können, taktisches Gespür, Schläue, Kompromissbereitschaft, Geduld, Fleiss, Visionen und vor allem etwas, das man auf einem Filmset kaum erwarten würde: Demut. Denn ohne Teamwork und Zurücknahme des eigenen Ego wäre ein Film in dieser Grössenordnung kaum zustande gekommen.

Susanne Leuenberger und Oliver Demont,
bref 1/2019 – Das Magazin der Reformierten
Heft bestellen > brefmagazin.ch

©zwingli-film.com

Zwingli – der Film

ULRICH ZWINGLI

Die Reformation als umwälzendes Ereignis für ganz Europa war weit mehr als die Entstehung einer neuen Konfession. Was sich als Erneuerung von Kirche und Gesellschaft aus den Quellen des Geistes verstand, wirkt bis heute. Zürich als „Reformationsstadt Europas“ war und ist dabei eine treibende Kraft. Werte wie Innovation, Solidarität und Offenheit bilden die Grundlagen für ihre Entwicklung.

Mit einer Vielzahl unterschiedlichster Aktivitäten würdigt Europa in den nächsten Jahren die „Welt der Reformation“. Die Schweiz als ein Epizentrum der Reformationszeit koordiniert ihrerseits vielfältige Projekte, die breite Bevölkerungsschichten ansprechen, Gäste anziehen und weit über Stadt und Kanton Zürich und die Landesgrenze hinauswirken werden. Ein Spielfilm zum Thema erscheint als logische Konsequenz.  Und zweifelsohne wird „ZWINGLI“ das grosse Highlight im Reigen dieser Aktionen sein – Historie wird erlebbar und greifbar.

Informationen zum Film, Trailer, Link zu Schulmaterial, etc.:  zwingli-film.com

©besser-jetzt.ch

Einfach besser

Lesen, Schreiben, Rechnen, Computer

Wer kennt das nicht?
Vom Versicherungsformular ausfüllen bis zum Rabatt beim Einkauf ausrechnen – vielen Menschen fallen solche Alltagssituationen nicht leicht. Eine Ausrede hilft dann oft – aber leider nur kurzfristig.
Die gute Nachricht: Ohne Ausreden geht es besser! Lernen Sie jetzt einfach besser lesen, schreiben, rechnen und den Computer zu benutzen.

Für wen?
Deutschsprachige Erwachsene.

Wann?
Abends oder tagsüber (je nach Kursort), ca. zwei Stunden pro Woche oder Intensivkurse. Ihr lokaler Anbieter berät Sie gerne über den passenden Kurs.

Wo?
In diversen Städten und Gemeinden der Schweiz.

Hinweis zu den Kurskosten: Vergünstigungen sind teilweise möglich

Jetzt einen passenden Kurs finden > besser-jetzt.ch

Ein Angebot der Interkantonalen Konferenz für Weiter­bildung IKW und des Schweizer Dachverbands Lesen und Schreiben.

©zVisite.ch

«zVisite»: Die interreligiöse Zeitung

aktuelle Ausgabe:
FRAUENORDINATION – die Rolle der Frauen in den Religionen gibt bis heute zu reden

Sind Frauen und Männer in den Religionen gleichberechtigt? Wie sind die Rollenverteilungen und welche geschlechtergerechten Strukturen gibt es? Wie sieht das aus im Christentum: Wird es irgendwann in der römisch-katholischen Kirche auch Priesterinnen geben? Wie sehen Musliminnen und Jüdinnen die Gleichberechtigung in ihrer Religion? Im Westen ist die Mehrzahl der praktizierenden Buddhisten Frauen, weltweit dominieren aber männliche buddhistische Lehrende und Würdenträger. Wie steht es um die Gleichberechtigung von Frauen und Männern im Hinduismus?

Das Thema Frauen und Religion birgt viel Zündstoff. Das ist deutlich spürbar, auch hundert Jahre nachdem in Zürich die ersten zwei Frauen als reformierte Pfarrerinnen ordiniert wurden.

In jeder Religion gibt es aber erstaunliche Geschichten von progressiven Gemeinden, von Imaminnen, Priesterinnen und Rabbinerinnen. Und wenn man in der Geschichte zurückblickt, findet man in jeder Religion Vorkämpferinnen: Mutige Frauen, die einen Weg fanden, bei Gottesdiensten dabei zu sein und ihre Gemeinde mitzugestalten. Einige davon lernen Sie in der neuen «zVisite» kennen, ab November hier online oder in der gedruckten Zeitung.

«zVisite» ist eine Gemeinschaftproduktion der evangelisch-reformierten Monatszeitung «reformiert.»(Ausgaben Aargau, Bern, Zürich), der römisch-katholischen Wochenzeitungen «pfarrblatt» Bern und Horizonte Aargau, des «Christkatholisch», des jüdischen Wochenmagazins «tachles», des «Forum», dem Magazin der Jüdischen Gemeinde Bern und Mitgliedern der muslimischen und hinduistisachen Glaubensgemeinschaften in der Schweiz. Der Titel ist Programm: «zVisite» geht zu Besuch – und dokumentiert und diskutiert interreligiöses Zusammenleben. «zVisite» erscheint jeweils anlässlich der «Woche der Religionen»

zvisite.ch

©kath.ch

Katholische Feiertage

… und ihre Bedeutung

Was feiern wir eigentlich wann und warum?
Diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten.
Viele können genau sagen, was an Weihnachten und Ostern gefeiert wird. Doch was ist mit Pfingsten und Fronleichnam? Hier fällt die Erklärung schon um einiges schwerer.
Im kath.ch-Feiertagsdossier können Sie die katholischen Feiertage nachschlagen und mehr erfahren > https://www.kath.ch/katholische-feiertage/

©fromapp.org

„from…“

Impulse für die Beschäftigung mit (reformierter) ›Frömmigkeit‹ 

Die from… – App richtet sich an Menschen, die ein qualitatives Angebot suchen für ihre persönliche ›Frömmigkeit‹.
Zugleich richtet sich die App an kirchliche MitarbeiterInnen und Ehrenamtliche, die einen Impuls für eine Gruppenandacht bzw. einen Gottesdienst suchen.

Als Name der App wurde »from… – App für reformierte Frömmigkeit« gewählt. Das Kürzel »from…« spielt auf das zentrale Thema der App an: »reformiert fromm sein« und steht für »faith – reformed – online – materials«. Zugleich steckt darin die englische Präposition »from«, die zahlreiche Assoziationen weckt: z.B. »from day to day«, »from… with love«, »from faith to faith« etc.
Dabei entstehen neue und unkonventionelle Materialien, neue Formen werden ausprobiert. Insgesamt geht es um eine Bereicherung der vorhandenen Angebote und um die Stärkung und Erkennbarkeit reformierter Tradition.

Die from…- App für reformierte Frömmigkeit ist ein Projekt des Reformierten Bundes e.V. in Zusammenarbeit mit der Reformierten Kirche Zürich. Die App steht seit Februar 2017 zur Verfügung. Projektzeitraum ist zunächst 2016 bis 2019.

Download-Links > https://www.fromapp.org/from…-16437-0-0-55.html

©Kloster Disentis

Hora Benedicti

Das Benediktinerkloster Disentis bietet die Regel des Heiligen Benedikt auch als App an…

passend für Menschen, die unterwegs sind

unterwegs lesen und nachdenken

Tag für Tag ein Ausschnitt aus der Regula Benedicti mit inspirierenden Impulsen von Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Gesellschaft

 

weiterführende Informationen zum Heiligen Benedikt, zur Regel sowie Download-Link > http://www.kloster-disentis.ch/de/ora/heiliger-benedikt/die-app/

©EKAS

Prävention im Büro

«Prävention im Büro» ist eine Aktion der Eidgenössischen Koordinationskommission für Arbeitssicherheit EKAS. Sie macht auf die oft unterschätzten Risiken in Unternehmen des Dienstleistungssektors mit Büroarbeitsplätzen aufmerksam. Dazu bietet sie Führungskräften und Mitarbeitenden auf unterhaltsame Weise Informationen und praktische Tipps, u.a. zu Themen wie «Büroeinrichtung», «Gebäudeunterhalt» oder «Ergonomie am Arbeitsplatz».

Finden Sie mit wenigen Klicks heraus, wie Sie für mehr Sicherheit und Gesundheit im Büro sorgen können.
praevention-im-buero.ch

 

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