©Fokus Theologie

Fokus Theologie

Die Erwachsenenbildung der reformierten Kirchen Schweiz mit neuem Namen und neuem Auftritt. 

Die Projektstelle der Deutschschweizer Reformierten Kirchen (vormals wtb) fördert Erwachsenenbildung auf kantonalkirchlicher Ebene und in den Kirchgemeinden und erleichtert mit aufbereiteten Materialien die Durchführung von Erwachsenenbildungsangeboten gemäss ihrem Leitbild

  • Werkstatt als Arbeitsweise
  • Theologie als Inhalt
  • Bildung als Ziel

Das Team mit den beiden Theologinnen Angela Wäffler-Boveland und Regula Tanner stellt ein vielfältiges Dienstleistungsangebot zur Verfügung – nebst Theologiekursen sind das z.B. Inspirationen zur Jahreslosung oder ein siebenwöchiger Blog zum Thema Schöpfung ab dem 14. Oktober 2018.

Informationen und Angebote: fokustheologieref.ch

©TVZ

Das Neue Testament – Wer, Was, Wo für Einsteiger

Das neue Buch von Ulrich Luz unter Mitarbeit von Nicht-Theologinnen und Nicht-Theologen

Ein Dutzend «normale» Frauen und Männer, jüngere und ältere, kirchennahe und kirchenferne, Katholik/-innen und Protestant/-innen, haben zusammen mit dem bekannten Schweizer Neutestamentler Ulrich Luz das Neue Testament gelesen und ihre kritischen Fragen und Einwände an seine Textentwürfe gestellt.
Entstanden ist ein originelles, «leser-geprüftes» Büchlein: Es informiert Nicht-Theologinnen und Nicht-Theologen in verständlicher Sprache über Jesus, das frühe Christentum und die Schriften des Neuen Testaments.
Ideal auch für die Erwachsenenbildung.

Verlag TVZ in Koproduktion mit Patmos
2018, 160 Seiten, 14.0 x 22.0 cm, Paperback mit s/w-Illustrationen
ISBN 978-3-290-18185-7
CHF 21.00
> Theologischer Verlag Zürich

©pixabay

Blog zur digitalen Entwicklung der Kirchen

Kommunikationsexperten unterschiedlicher Fachbereiche schreiben zu verschiedensten Themen und Aspekten aus dem Bereich der digitalen Entwicklung der Kirchen

eine Dienstleistung von kath.ch / Katholisches Medienzentrum  >  https://www.kath.ch/author/kommunikationinderkirche/ 

Ikonen sehen, wahrnehmen und gestalten

Ikonen – Brücken zwischen Himmel und Erde

Diese einzigartige Bilddidaktik verbindet erstmals Grundlegendes mit konkreten Anleitungen:
Der Autor entfaltet die Überzeugung orthodoxer Christen, dass Ikonen eine unmittelbare Begegnung mit den Dargestellten ermöglichen.
Für viele katholische und evangelische Christen kommt der Glaube dagegen vom Hören; für sie ist die Bibel das Herzstück ihres Glaubens. Hinter diesen unterschiedlichen Auffassungen wird die ökumenische Herausforderung deutlich. Die Analyse gängiger Schulbücher für den Religionsunterricht zu ihrem Umgang mit Ikonen zeigt die Problematik ökumenischen Lernens.
Der Autor leitet das eigenhändige Ikonenmalen – für schulische und katechetische Bildungsprozesse leicht modifiziert – Schritt für Schritt an. Materiallisten und Kopiervorlagen erleichtern das Ikonenmalen für Einzelne und Gruppen. Erschlossen werden u.a. Christus- und Auferstehungs-Ikonen, berühmte Marien und Weihnachts-Ikonen, Ikonen vom heiligen Nikolaus, vom Propheten Jona und zeitgenössische Ikonengestaltungen.
Wer diesen Schritt geht, taucht in eine symbolträchtige und vielschichtige Glaubenswelt ein, die das westliche Christentum bereichern kann.

Autor: Dr. Wolfgang Fleckenstein ist Professor für Religionsdidaktik und Bildungsfragen an der Luxembourg School of Religion & Society in der Erzdiözese Luxemburg. Der langjährige Religionslehrer und ehemalige Ausbilder für ReligionslehrerInnen in der Diözese Speyer ist seit über 20 Jahren Ikonenschreiber und seit über zehn Jahren Leiter von Ikonen-Malkursen.

160 Seiten, mit zahlreichen farbigen Abbildungen und Gestaltungsvorlagen
Paperback, 16,5 x 24 cm
erhältlich im Buchhandel, ISBN 978-3-7867-3146-7

©OECD Andreas Schleicher

PIAAC – Program for the International Assessment of Adult Competencies

Die Schweiz wird an der nächsten Runde des Program for the International Assessment of Adult Competencies (PIAAC) der OECD teilnehmen können. Dies hat das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) mitgeteilt. Der Schweizerische Verband für Weiterbildung (SVEB), der Schweizerische Dachverband Lesen und Schreiben sowie der Verband der Schweizerischen Volkshochschulen begrüssen diesen Entscheid.

Die nächste PIAAC-Runde findet ab dem Jahr 2021 statt. PIAAC bietet die Möglichkeit, aktuelle Daten über vorhandene und mangelnde Kompetenzen von Erwachsenen zu erheben und damit die Grundlagen für die Weiter-entwicklung der Förderstrukturen zu verbessern. Dies ist insbesondere für die Umsetzung des Weiterbildungsgesetzes von zentraler Bedeutung.

Das Weiterbildungsgesetz bietet die Chance, den Zugang zu Grundkompetenzen für Erwachsene entscheidend zu fördern. Die Steuerung der vorgesehenen Massnahmen bedingt allerdings eine aktualisierte Erhebung zum Stand der Grundkompetenzen der erwachsenen Bevölkerung in der Schweiz. Die letzte Erhebung stammt von 2003 und ist klar veraltet.

Grundkompetenzen
Grundkompetenzen umfassen nicht allein Lese- und Schreibfähigkeiten, sondern auch Alltagsmathematik, grundlegende IKT-Kenntnisse und Problemlösungskompetenz.

Informationen zu PIAAC
Medieninfo der Dachverbände

 

©CC BY-ND 4.0 CONEDU, #ebmooc18

Wie macht man einen MOOC?

Tipps zur Planung und Durchführung eines MOOCs – von ErwachsenenbildnerInnen für ErwachsenenbildnerInnen

Leitfäden zur Gestaltung von MOOCs (Massive Open Online Courses) gibt es schon einige. Das Besondere an dieser Publikation ist ihr Zuschnitt für die Erwachsenenbildung. Von der Didaktik bis hin zu den Geschäftsmodellen ist in der Erwachsenenbildung vieles anders als im Hochschulbereich. So richtet sich die Erwachsenenbildung nicht nur an eine andere Zielgruppe, auch die Arbeitsbedingungen und die Organisationsstruktur unterscheiden sich vom Hochschulbereich. Öffentlichkeitsarbeit und Kooperationen stellen ebenso andere Anforderungen als im formalen Sektor. Zu diesen Punkten berichtet das EBmooc-Team von Erfahrungswerten und lässt sich in die Karten schauen, um anderen Anbietern unnötige Lernschleifen zu ersparen.

2017 fand in Österreich der erste große offene Onlinekurs für ErwachsenenbildnerInnen mit rund 3000 registrierten Teilnehmenden statt. Lehrende, TrainerInnen, BeraterInnen und BildungsmanagerInnen konnten sich im EBmooc wichtige Grundlagen und Werkzeuge der digitalen Erwachsenenbildung aneignen. Neben der inhaltlichen Beschäftigung mit digitalen Tools stieß der EBmooc auch die Auseinandersetzung mit dem Format „MOOC“ für die Erwachsenenbildung an. Die Frage nach der Gestaltung solcher Lernangebote wurde laut. Mit der Publikation „MOOCs in der Erwachsenenbildung: So gelingen sie“ möchte das EBmooc-Team auf diese Frage antworten.

Alle reden von Digitalisierung – beim EBmooc gibt’s das Know-how dazu.
2018 findet bereits die 2. Durchführung von EBmooc statt > Informationen

Die Website erwachsenenbildung.at/ebmooc/ bietet zudem viel Wissenswertes und Praktisches zum Themenbereich Digitalisierung in der Weiterbildung.

©digitalrauschen.de

digitalrauschen.de

Das Thema Digitalisierung ist in aller Munde. Zwischen euphorischer Aufbruchsstimmung und finsteren Zukunftsbildern fällt eine nüchterne, abgewogene Positionierung schwer. Kein Wunder, denn das Menschenbild und fundamentale Werte unseres Zusammenlebens stehen zur Disposition. Wie werden unsere Gesellschaft und der Alltag, unser Lernen und Arbeiten, unser Lieben und Glauben, das Aufwachsen und Altwerden in 20 Jahren aussehen? Welche Weichen müssen wir heute stellen, damit wir handlungsfähig bleiben und nicht schutzlos undurchschaubaren Algorithmen und mächtigen Datensammlern ausgeliefert sind?

Diese Fragen beschäftigen uns – das Schulreferat, das Jugendreferat und das Referat für Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche in Essen – in vielen Zusammenhängen bereits seit geraumer Zeit. Wir wollen den Austausch darüber intensivieren und laden euch ein, an unserer Diskussion teilzunehmen: Entweder beim Fachtag „Segen und Fluch der Digitalisierung“ am 25. April 2018 in Essen oder direkt hier, auf dieser Seite.  Wir laden euch ein, rauscht mit!

digitalrauschen.de

©plusbildung

Mutiger für den Frieden einstehen

Religionsgemeinschaften sollen ihr Friedenspotenzial wahrnehmen und sich als bedeutende Akteure weltweit aktiv für Frieden einsetzen – für diese selbstkritisch-mutige Haltung votierten die prominenten Podiumsgäste an der Debatte zur Friedensverantwortung der Religionen.
Zum Anlass am Donnerstag, 22. März, im Hirschengraben 50 hatte der Dachverband  „plusbildung – Ökumenische Bildungslandschaft Schweiz“ geladen, dessen Präsident Walter Lüssi die thematisch vielfältige Debatte moderierte.

„Religion kann konfliktverschärfend wirken – Religion ist erfolgreicher Friedensstifter.“ Diese Ambiguität führte Silke Lechner in ihrem Impulsreferat mittels pointierten Thesen vor Augen. Kriege hätten meist mehrere Ursachen und über das Friedenspotenzial von Kirchen werde wenig gesprochen, sagte die stellvertretende Leiterin des Arbeitsstabes Friedensverantwortung der Religionen im Auswärtigen Amt in Berlin. Ihr Arbeitsstab setzt daher auf das friedenspolitische Potenzial von Religionsgemeinschaften weltweit und ist bestrebt, ein Netzwerk geeigneter Religionsvertreter aufzubauen, die sich aktiv für Frieden einsetzen. Denn diese seien stark vernetzte, vertrauenswürdige Schlüsselpersonen, was Handlungsoptionen ergebe, die erst in jüngerer Zeit erkannt würden, sagte sie. Gerade das Mitwirken international vernetzter religiöser Akteure werde von politischer Seite verstärkt nachgefragt, so die einstige Studienleiterin des Deutschen Evangelischen Kirchentages.

Auch Regierungsrätin Jacqueline Fehr hielt fest, dass Religion als Partnerin des Staates Aufgaben erfülle, die dieser nicht wahrnehmen könne. Sie hob hervor, dass sich die Kirchen in der Friedensarbeit engagierten und etwa bei der Integration eine wichtige Rolle spielten; andererseits wirke der religionsimmanente absolute Wahrheitsanspruch stets ausgrenzend. Mit Kirchenratspräsident Michel Müller teilte sie das Ansinnen, religiöse Themen im politischen Diskurs zu enttabuisieren und auf staatlicher Seite die Sprachfähigkeit in religiösen Belangen zu fördern. Insbesondere der Bund sei diesbezüglich in die Pflicht zu nehmen, forderte Michel Müller.

Der anwesende Bundesvertreter hielt mit den jüngeren Bestrebungen des EDA dagegen, „neue Aspekte der Friedensförderung“ zu pflegen. Für einen neutralen Ansatz im Umgang mit religiösen Akteuren habe die Schweiz eine geeignete, da von Pragmatismus geprägte Kultur, sagte Jean-Nicolas Bitter, Theologe und Senior Advisor sowie Leiter des Arbeitsbereichs „Religion, Politik, Konflikt“ in der Abteilung Menschliche Sicherheit des EDA. Er hält es für zentral, Gewaltkonflikte zu erkennen und in nicht-gewalttätige Konflikte zu transformieren, die verbal angegangen werden könnten.

Für konkrete Friedenseinsätze warb Thomas Wipf, Präsident European Interreligious Council of Religious Leaders ECRL. Die Welt stehe vor grossen Herausforderungen, die nur unter Zusammenarbeit aller Beteiligter angegangen werden könnten, sagte Wipf und erwähnte namentlich den Einsatz gegen Atomwaffen und für ökologische Nachhaltigkeit. Zuvor jedoch müssten Religionsvertreter ihre Hausaufgaben machen, was bedeute, sich von der ideologisch-vereinnahmenden Prägung von Religion zu lösen und das Friedenspotenzial der Religionen selber erst einmal zu entdecken. Erst dann seien sie bereit, als Partner der politisch Verantwortlichen zu agieren. Noch immer gebe es hierzulande Berührungsängste gegenüber der Frage, was Religion zum Frieden und zur Kohäsion der Gesellschaft beitragen könne. Und ausserhalb des schützenden Schweizer Rechtssystems sei die eigentlich hoch notwendige Friedensarbeit „Knochenarbeit“.

Zuspruch erhielt Thomas Wipf von Seiten der Regierungsrätin. Ja, die Religionen sollten sich in den politischen Diskurs einbringen, sagte Jacqueline Fehr. Und auch Silke Lechner appellierte zum Schluss an die rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sich als „zentrale Akteure“ in der Gesellschaft zu sehen und dabei die internationale Perspektive und Vernetzung im Blick zu behalten. „Ihre Partner im Ausland schätzen Ihr Wirken“, gab sie den Anwesenden als Anregung mit in den Apero.

Madeleine Stäubli-Roduner
https://www.zhref.ch/organisation/news/mutiger-fuer-frieden-einstehen

 

Thesen der Referentin Dr. Silke Lechner

Veranstaltungsflyer mit Detailinformationen

„forum erwachsenenbildung“

unser Lesetipp: die Zeitschrift der Deutschen Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung

Sie interessieren sich für Bildung im Erwachsenenalter?
Sie wollen mehr über die wissenschaftlichen, praktischen und politischen Hintergründe und Entwicklungen dieses Fachgebiets in Erfahrung bringen?
Und Sie greifen Themen gern aus evangelischer Perspektive auf?

forum erwachsenenbildung bietet konkrete Anregungen für die Praxis und Diskurse sowie aktuelle Informationen über politische Prozesse, ausgesuchte Filme und Fachbücher.

http://www.deae.de/Publikationen/feb/forum-eb-aktuell.php

Weiterbildungsstudie 2017, ©SVEB

Digitalisierung in der Weiterbildung

 

Seit diesem Jahr wird die frühere Reihe „Bildungsstudie“ des SVEB neu unter dem Namen „Weiterbildungsstudie“ geführt und in Kooperation mit der PH Zürich veröffentlicht. Sie ist die einzige periodische Befragung von Weiterbildungsanbietern in der Schweiz und liefert jährlich Daten zum Schweizer Weiterbildungsmarkt und einem wechselnden Fokusthema.

Die Weiterbildungsstudie 2017/2018 beschäftigt sich als Schwerpunkt mit der Digitalisierung in der Weiterbildung. Digitale Technologien verändern die Weiterbildung bereits heute. Zu denken ist an Laptops und Tablets im Unterrichtsraum, Blended Learning, webbasierte Lernprogramme und Wikis, aber auch an Online-Marketing und Kundenberatung über Social Media. Doch nur wenig ist über den Umfang, die Bedeutung und die Bewertung dieser Veränderungen in der Weiterbildung bekannt.

Die Studie versucht daher insbesondere folgenden Fragestellungen nachzugehen: Welche Bereiche der Schweizer Weiterbildung sind heute wie stark digitalisiert? Wie stellt sich die digitale Infrastruktur in den Lernräumen dar? Welche Anwendun­gen, Geräte und Konzepte kommen zum Einsatz? Wie werden sie bewertet und wie wirken sie sich auf die Qualität der Lehre aus? Welche Erwartungen an die Kompetenzen von Weiterbildnerinnen und Weiterbildnern bestehen? Und schliesslich auch: Wie wird die Digitalisierung die Weiterbildung der Zukunft beeinflussen und welche Herausforderungen bestehen für die Anbieter in naher Zukunft?

Die Ergebnisse wurden an der Tagung #Weiterbildung digital vom 25. Januar 2018 vorgestellt.

Herausgeber: SVEB
Autoren: Irena Sgier, Erik Haberzeth, Philipp Schüepp
Vertrieb: SVEB, ca. 50 Seiten; die Printversion der Studie kann im SVEB-Shop bestellt werden.
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