Dass das Potenzial für digitale oder hybride Angebote nicht ausgeschöpft ist, zeigen die Ergebnisse der zweiten CONTOC-Studie. Besonders interessant: Kirchliche (Weiter-)Bildungsarbeit wird als einer von drei Bereichen benannt, in dem die ungenutzten Möglichkeiten hoch liegen. Einerseits fehlen strukturelle Rahmenbedingungen innerhalb der Kirchen, andererseits fehlt es an konkreten Fähigkeiten, die für die digitale Sphäre benötigt werden (Ergebnisse zur Studie). Die Ergebnisse sind eine Ermutigung, kreative, digitale Angebote auszuprobieren und keine Angst vor Experimenten zu haben.
Was verbinden wir mit Erwachsenenbildung in der Zukunft?
Die Schweizerische Kirchenzeitung SKZ hat das Thema 2021 aufgenommen und sich selbst diese Frage im Team der Fachbereiche gestellt.
Es kam eine Fülle von Erfahrungen, Erwartungen und Vorstellungen zusammen…
Fazit: „Erwachsenenbildung zu gestalten, heisst für uns, sich gegenseitig zu inspirieren und voneinander zu lernen. …“
(Auszug aus dem Editorial der Ausgabe 21/2021)
«Ein Ort, wo das Geheimnis berührt wird»
Menschen suchen heute Authentizität, Wachstum und Beheimatung.
Ein Interview über die Entwicklungen, Herausforderungen und das Potenzial kirchlicher Erwachsenenbildung mit Claudia Mennen und Jean-Pierre Sitzler.
Link zum Beitrag (Ausgabe 21/2021 der SKZ)
Weitere Artikel (nur für Abonnenten oder im Rahmen eines kostenfreien Probeabos!): Ausgabe 21/2021
Ein damit teilweise verbundenes Thema: Professionalität in der Kirche – Ausgabe 14/2021
„Bildung für eine Kirche im Wandel – Die Professionalisierung der Seelsorge verlangt von Hauptamtlichen ständige Weiterentwicklung. Zum Beispiel für die Arbeit mit Freiwilligen oder die Auseinandersetzung mit den eigenen Zielen.“ Artikel von Christoph Gellner und Dorothée Foitzik
Das MAGAZIN FÜR KRITIK, ÄSTHETIK UND RELIGION widmet sich viermal jährlich aktuellen Themen aus Kunst und Architektur – und erkundet deren religiösen und philosophischen Horizont:
Neben Aufsätzen und Essays namhafter AutorInnen liefern junge WissenschafterInnen Diskussionsbeiträge und Denkanstöße.
Berichte über zentrale Ausstellungen und wichtige Veranstaltungen, Informationen über bemerkenswerte Kirchenumgestaltungen sowie Rezensionen relevanter Neuerscheinungen bilden ein Diskussionsforum an der Schnittstelle von zeitgenössischer Kunst, Architektur und Religion.
Herausgeber sind das Präsidium des Evangelischen Kirchbautages, in Verbindung mit dem Institut für Kirchenbau und kirchliche Kunst der Gegenwart an der Philipps-Universität Marburg, Deutschland und das Institut für Kunst in gegenwärtigen Kontexten und Medien, Katholische Privat-Universität Linz.
Exerzitien, Begleitung, Gästezimmer, Unterkunft für Pilger …
Das Angebot der Ordensgemeinschaften ist vielfältig und einladend.
Die KOVOS (Konferenz der Ordensgemeinschaften und anderer Gemeinschaften des gottgeweihten Lebens in der Schweiz) will der Pluralität des gottgeweihten Lebens in der Schweiz in der Öffentlichkeit und innerhalb der Kirche ein Gesicht und eine Stimme geben. Dazu nutzt sie die sozialen Kommunikationsmittel und gezielte Veranstaltungen.
Auf ihrer Website bietet sie einen Überblick über die verschiedenen Angebote, Kurzporträts der Ordensgemeinschaften sowie Kontaktdaten und Links > kovos.ch
ein praktisches Beispiel:
Erlebnisbericht zum Angebot „Leben im Rhythmus der Benediktinerinnen“ des Klosters Fahr von Kerstin Lenz
> Artikel im „forum“ – Pfarrblatt der Katholischen Kirche im Kanton Zürich, Ausgabe 16-2022
AARAU – Die Welt ist in Schieflage geraten, nicht erst seit dem Ukraine-Konflikt. Und braucht dringend Sauerstoff in Form von Zuversicht. Die «Meldestelle für Glücksmomente» und die «Fachstelle Bildung und Propstei» experimentierten in Aarau erstmals mit einem temporären Amt für Zuversicht. Auszüge aus dem Feldtagebuch des Amtsschreibers.
MARK RIKLIN
AARAU – Donnerstagnachmittag, Rathausgasse, unter den Lauben. «Haben Sie schon von der Lesung auf dem Rathaus-Balkon gehört?», unterbricht eine Frau den Gang eines älteren Mannes, der im strömenden Regen mit seinem Rollator unterwegs ist. «Nein? Heute um 18 Uhr findet eine Lesung statt über all das, was Menschen auch in schwierigen Zeiten Lebensmut und Zuversicht gibt», ergänzt die Mitarbeiterin des temporären Amts für Zuversicht und begleitet den Mann in gemächlichem Tempo eine Wegstrecke lang. «Die Bewilligung haben wir schon. Das Einzige, was uns noch fehlt, ist der Text. Können Sie uns vielleicht weiterhelfen?»
Der Friseursalon als Quelle der Zuversicht
Bereitwillig geben die angesprochenen Passantinnen und Passanten Auskunft. Dass ihnen zugetraut wird, etwas zu einer öffentlichen Lesung an prominenter Stelle beizutragen, motiviert sie, sich auf die Frage einzulassen und nach Antworten zu suchen: «Dass ich die Prüfung bestanden habe. Dass es im Leben schon oft gut kam. Dass meine Familie und mein Hund zuhause auf mich warten.» Ganz offensichtlich fühlen sie sich geehrt, gefragt zu werden.
«Velos anstellen verboten», steht beim Obertor. Von Tisch und Stuhl ist keine Rede. So sucht das Amt für Zuversicht hier Schutz vor dem Regen, installiert die temporäre Amtsstube. Ein Mitarbeiter des Amtes geht im benachbarten Friseursalon «Monica & Michele» auf Stimmenfang. Und kommt wenig später mit einem Bündel an Meldungen zurück: «Wenn ich ein Lächeln zurückbekomme. Dass ich weiss, wofür ich lebe. Meine Vorfreude auf das nächste Bier.» In kurzer Zeit füllt sich das «Tagebuch der Zuversicht», die Schriftrolle gewinnt schnell an Länge.
Der Regen als Soundtrack
Es regnet weiterhin in Strömen. Der Regen als Soundtrack und Symbolträger des Themas. Die passende Illustration der Widrigkeiten, die uns im Alltag und in den Medien entgegenkommen. «Wir haben eine Pflicht zur Zuversicht», erinnert uns der Philosoph Immanuel Kant an unsere Verantwortung als Eltern, Lehrpersonen, Mitmenschen oder Weltenbürger. Gerade in prekären Zeiten wie diesen. Zuversicht als geistige Widerstandskraft, als menschliche Grundhaltung. Tropfen fallen auf den Asphalt und hüpfen zurück. Eine Demonstration der Kunst, im Regen zu tanzen.
Passanten finden Schutz unter dem Regenschirm, ein vertrautes Gespräch entsteht, eine Nähe zwischen bisher unbekannten Menschen. Die Zuversicht des andern wirkt ansteckend, schwappt über, löst eigene Meldungen aus. «Dass es junge Menschen gibt, die aufstehen und die Erwachsenen an ihre Verantwortung erinnern. Dass es nicht immer eine Mehrheit braucht, um in unserer Gesellschaft etwas zu verändern. Und dass auch ich die Veränderung sein kann, die ich mir für diese Welt wünsche.»
Anstiftung zum Zukunftsoptimismus
Aargauer Platz, Warten vor der roten Ampel. Nach dem Vorbild des Wiener Zettelpoeten kleben auf Augenhöhe kleine Ampelmeldungen, die über Lösungsansätze aus aller Welt berichten. Die Welt ist voller kleiner und grosser Lösungen, die es längst gibt, die aber noch zu wenig bekannt sind. Wie zum Beispiel das Studienergebnis, dass kulturelles Engagement und Lebensdauer zusammenhängen: Wer sich für Kultur interessiert, hat ein geringeres Risiko zu sterben. Kultur verlängert Leben.
Kurz vor 18 Uhr zieht das Amt für Zuversicht nochmals um, verschiebt sich vom Obertor zum Aarauer Rathaus. Mit leichter Verspätung beginnt auf dem Rathaus-Balkon die Lesung aus dem soeben entstandenen «Tagebuch der Zuversicht», fünf Meter lang. Ein Kaleidoskop, was Menschen trotz allem Zuversicht gibt. Eine willkommene Ermutigung und Anstiftung zum Zukunftsoptimismus. Das «Amt für Zuversicht» sollte keine Eintagsfliege bleiben. «Eigentlich müssten wir auf Tournee gehen», sind sich die Beteiligten einig. Vielleicht demnächst irgendwo im Vorarlberg.
Bild: Peter Michalik
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Neue Publikation zur Pastoral- und Kirchenentwicklung herausgegeben vom SPI
Strategien für die Zukunft sucht die Kirche auf allen Ebenen. Bildung spielt dabei eine zentrale Rolle, nicht nur beim Personal. Geänderte Bedingungen in Gesellschaft und Technik fordern die kirchlichen Bildungsinstitutionen heraus, sich neu auszurichten. Als Impuls ist nun das Buch «Anders. Bildung. Kirche» in der Edition SPI erschienen. Theologinnen und Theologen sowie Verantwortliche für Bildung in der Kirche leisteten dafür einen Beitrag auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft Praktische Theologie Schweiz.
Mehr Informationen und Bestellmöglichkeit > SPI
Die weihnachtliche Aktion der Fachstelle „Bildung und Spiritualität“ der Römisch-Katholischen Kirche Basel-Stadt bringt die Weihnachtsgeschichte ins Hier und Jetzt.
Das löst Staunen aus, ermöglicht spontane Begegnungen und verbreitet Freude.
Aus dem Feldtagebuch von Maria und Josef, 21. – 23. Dezember 2021:
… Als wir vorbei zogen wünschten wir frohe Weihnachten. Immer wieder blieben wir stehen und liessen die Menschen die Esel berühren und streicheln. Es ist faszinierend wie viel Aufmerksamkeit diese Tiere auf sich ziehen. Sie haben die Fähigkeit die Menschen aus ihrem Alltagstrott herauszuholen und sie in eine neue Welt eintauchen zu lassen. Besonders ältere Leute und Kinder freuten sich sehr über die Abwechslung im Stadtbild.
… Trotz der Verkleidung sind wir beinahe unsichtbar, Josef und ich. Es ist ja auch schwierig, jemand läuft an dir vorbei mit so altertümlichen Gewänder. Das ist völlig uneindeutig. Als Maria muss ich oft den ersten Schritt machen. Aber der ist viel einfacher als gedacht: Es reicht schon, wenn ich sage: „Frohe Weihnachten“ – irgendwie erklärt das alles: mein hier-Sein, den Esel, und dazu ist es sehr einfach, die Karte zu verteilen – zum Ausmalen für die Kinder und mit dem QR-Code für die Geschichte. Für das, was hinter Weihnachten steckt. Dem „Dahinter“ komme ich am nächsten, als ich mit ein paar Frauen ins Gespräch komme. Das war eine völlig überraschende Situation, wir sind gerade an der Tram-Haltestelle 8 eingequetscht zwischen dem eben haltenden Tram und den Läden, mitten auf dem Weg eigentlich. Da spreche ich erst mit einer jungen Frau, die uns ein Stückchen begleitet und interessiert beobachtet hat. Sie kann ich fragen, wohin sie unterwegs ist und was für sie Weihnachten bedeutet. Daran anschliessend wartet eine Frau mit dem Rollator auch extra, um zu erfahren, wer wir sind und was wir hier machen. Zwei weitere Frauen beobachten das alles. Sie sind jetzt unterwegs zu einem gemütlichen Kaffee und Plaudern. Auch sie frage ich, was ihnen denn Weihnachten bedeutet. Nicht nur Geschenke, sagt die Eine. Vor allem die Familie – und die Liebe. Und sie ergänzt: „Die bringen uns ja auch die Tiere. Die lieben uns einfach.“ Und da geht mir ein Licht auf: die lächelnden Gesichter im Angesicht der Esel, die glänzenden Augen… Die Tiere bringen uns Liebe ganz spürbar nah, quasi zum Anfassen. Und es stimmt, ich könnte Angelo die ganze Zeit streicheln. Seine Ohren sind wunderbar weich. Er hat einen ganz warmen Atem und knufft mich immer mal. Er bringt uns zum Lachen, als er sich genussvoll in den frischen Holzspänen auf der Klaramatte wälzt. …
… Nachdem wir kreuz und quer durch Kleinbasel gezogen sind, überqueren wir sogar einmal die Brücke. Dort ist eine Gruppe junger Männer, unterschiedlichster Hautfarben. Wir werden langsamer, aber sie kommen nicht sofort. Es dauert einen Moment, dann zückt doch einer das Handy. Manche brauchen etwas Zeit, um sich anzunähern. Doch dann kommen sie, machen Selfies, lassen Fotos machen. Sie sind aus der Türkei, Afghanistan, Syrien… Der Junge aus Syrien sagt, dort gebe es auch solche Tiere. Sie unterhalten sich untereinander auf Englisch. …
… Es gab viele kleine Begegnungen, wo wir sehen konnten, wie sich die Menschen gefreut haben über unser Dasein.
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Der Think Tank für die Zukunft der Weiterbildung lädt zum Mitgestalten ein.
Der Think Tank ist eine interdisziplinäre Plattform für die Weiterbildung und das Lernen der Zukunft.
Er entwickelt Thesen, Analysen und Szenarien zur Rolle der Weiterbildung in der Gesellschaft. Grundlage des Think Tanks ist eine breite, netzwerkbasierte Community. Thematisch stehen längerfristige gesellschaftliche Entwicklungen im Zentrum, die für das lebenslange Lernen relevant sind oder es werden könnten. Die Resultate des Think Tanks sollen Organisationen und Fachleuten im Weiterbildungsbereich Anregungen und Impulse für die eigene Weiterentwicklung geben.
Der Think Tank wurde 2017 vom nationalen Dachverband für Weiterbildung SVEB initiiert und befindet sich im Aufbau. Er wird vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI finanziell unterstützt.
Während der Pandemie hat sich das TRANSIT Team darauf konzentriert, den interdisziplinären Think Tank TRANSIT hinter den Kulissen weiterzuentwickeln. Jetzt steht TRANSIT wieder als offene Plattform zur Verfügung. Der Think Tank richtet sich an alle, die sich für die Zukunft des Lernens interessieren und Perspektiven für die Weiterbildung mitgestalten möchten.
Nach den beiden Trendberichten (2019 und 2020) wurde im Januar 2022 ein Buch publiziert: Zehn Dialoge zur Zukunft der Weiterbildung sind auf deutsch in einem handlichen Buch erschienen. Es trägt den Titel «Zusammenhänge» und ist im SVEB-Shop erhältlich.
Der neue Trendbericht zum Thema „Flexibilisierung“ erscheint im Herbst 2022.
Mehr Informationen zum Think Tank und den Publikationen: www.thinktank-transit.ch
Die Autorin Karin Breyer porträtiert 15 Schweizer Klöster, die an schönster Lage Gäste beherbergen und macht Vorschläge für Wanderungen in der Umgebung:
Inspirationen für Ausflüge oder Ferien abseits vom Rummel in erholsamer Natur…
Innehalten, sich auf Wesentliches besinnen, fernab von Stress und Zeitdruck: Wer sehnt sich nicht nach solchen Auszeiten, in denen der Klang der Stille zu hören ist, nach Ferien, in denen man göttliche Ruhe statt Trubel geniesst?
Die ausgewählten 15 Klöster – Engelberg, Fischingen, Ilanz, Müstair, Disentis, Baldegg, Mariastein u.a. – haben grosszügig ihre Tore geöffnet und bieten Menschen für ein paar Tage oder Wochen eine Oase der Stille und Erholung weitab der täglichen Reizüberflutung, mit inspirierenden Angeboten, z.B. Teilnahme am Stundengebet, Gespräche und Kurse.
Wanderungen durch verträumte Natur sind eine weitere unerschöpfliche Quelle der Kraft und Zufriedenheit: Auf den vorgestellten Touren, entlang von Seen und Flüssen, durch Schluchten und Märchenwälder, die meist am Kloster starten, lässt es sich wunderbar entspannen.
Ferien im Kloster und Wandern – eine geglückte Kombination, um wieder lebendig, gestärkt und mit neuem Blickwinkel in den Alltag zurückzukehren.
Der Reiseführer aus dem Reinhardt Verlag ist 2018 erschienen und im Buchhandel erhältlich.
ISBN 978-3-7245-2212-6
inspiriert Bildungsanbieter zu Interventionen im öffentlichen Raum – der plusbildung-Workshop «Plädoyer für Vielfalt» bot eine praktische Übungsanlage und ansteckende Begeisterung.
Daraus entstehen neue Projekte von plusbildung Mitgliedern mit Interventionen im öffentlichen Raum.
Am 25. Juni 2021 waren die plusbildung Mitglieder eingeladen zu einem „Stadtspaziergang mit 6 Stationen in Uster“. Dieser Workshop stand unter dem Motto „Plädoyer für Vielfalt“ und hatte zum Ziel, die Teilnehmenden zu motivieren, die eigene Komfortzone zu verlassen und den Schritt in die Öffentlichkeit zu wagen, um auf eine neue, ungewohnte Art mit Menschen in Dialog zu kommen, Unbeteiligte zu Beteiligten zu machen. Aufgebaut und angeleitet wurde das Ganze von Mark Riklin, frei nach Konfuzius «Erkläre mir und ich vergesse. Zeige mir und ich erinnere. Lass es mich selbst tun und ich begreife.»
Im Nachgang zum Workshop in der «Stadt für alle» konnten an Mitglieder von plusbildung „Riklin-Gutscheine“ im Wert von je CHF 2‘000 vergeben werden. Der Gutschein berechtigt zu maximal zwei Tage Coaching durch Mark Riklin (https://stadt-als-buehne.ch/buchteam/mark-riklin/), um mit diesem Anschub eigene Interventionen im öffentlichen Raum zu planen und durchzuführen.
Gutscheine gingen an folgende Bildungsorganisationen:
Projektideen
Beispiel 1: Das Rote Sofa zieht mit Maria und Josef durch die Stadt Basel
Fachstelle Spiritualität und Bildung der Römisch-Katholischen Kirche in Basel-Stadt
Montag, 20., bis Donnerstag, 23. Dezember 2021, jeweils pro Tag zwei Stunden an je einem anderen Standort in der Stadt.
In den Tagen vor Weihnachten ziehen Maria und Josef durch die Stadt Basel und laden Menschen zum Nachdenken ein.
Das Rote Sofa, welches von der RKK Basel-Stadt initiiert wurde, lädt normalerweise im Sommer am Rheinufer zum Gespräch, zum Verweilen, zum Gedankenaustausch ein. Vor Weihnachten soll es auf Wanderschaft gehen zusammen mit den Figuren Maria und Josef und einem kleinen Esel. Die Figuren können aufgestellt werden vielleicht in einem kleinen offenen Zelt und das Sofa gegenüber positioniert. Die Menschen können sich auf das Sofa setzen daneben gibt es Stühle für Mitarbeitende der Kirche. Jeweils zu zweit werden die wandernden Figuren begleitet.
Die Aktion soll anregen zum Nachdenken über … die Geschichte Jesu … das Unterwegssein der Menschheitsfamilie … Gott und sein Dasein oder nicht Dasein … den Glauben … das eigene Unterwegssein im Leben … Heimat … Liebe … Migration … die Erscheinung Gottes in Jesus Christus.
Beispiel 2: Stadt als Bühne und als Erlebnisort
Fokus Theologie, Zürich
Samstag, 4. Dezember 2021
Mehrere Deutschschweizer Städte (Zürich, Bern, Basel, eventuell auch Aarau, St. Gallen und Winterthur) werden zur Bühne, respektive zum Erlebnisort. Dabei wird „Fokus Theologie“ neu interpretiert und der Fokus auf die Theologie im Advent ausgerichtet.
Geplant ist jeweils von 10 bis 12 Uhr «ein» Rundgang, bei dem an voraussichtlich vier Stationen ein unerwarteter Fokus auf «Theologie» gerichtet wird. Der Rundgang ist auf eine Stunde konzipiert, aber so, dass an jeder Station Interessierte «einsteigen» können, weswegen das Ganze einfach zweimal abgelaufen wird. Am je 4. Standort (also Abschluss einer «Runde») wird per Zoom-Schaltung Kontakt mit den anderen Orten aufgenommen. Die Stationen sind in allen Städten dieselben – unter Adaptierung an die örtlichen Gegebenheiten. Damit soll zum Ausdruck kommen, dass die Christenheit trotz unterschiedlicher Lebenswelten/Alltage in den unterschiedlichen Städten verbunden ist und damit auch das Anliegen der Fachstelle «Fokus Theologie» als gesamtdeutschschweizerische theologische Erwachsenenbildungsstelle in den Blick kommen.
Was genau an den einzelnen Standorten des Rundganges geplant wird, soll eine Überraschung bleiben und wird darum auch an dieser Stelle nicht verraten!
Walter Lüssi, Präsident plusbildung
