©Brunner Median AG

Aus Büchern lernt man besser

neue Erkenntnisse aus der Hirnforschung…

Printmedien schärfen die Aufmerksamkeit und haben für die Augen ein geeignetes Format

Der Blogbeitrag von Martin Imhof, Brunner Medien AG ist ein lesenswertes Votum für die gedruckten Medien > https://www.bag.ch/blog/32289-3869/Warum-man-aus-Buechern-besser-lernt.html?s=108

©ssab

Die digitale Transformation

Die Schweizerische Stiftung für audiovisuelle Bildungsangebote (SSAB) vernetzt Organisationen und Institutionen aus Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft, Medien, Verwaltung, Verbänden und Politik. Ihr Fokus ist die digitale Transformation und ihre Auswirkungen auf die Aus- und Weiterbildung in Wirtschaft und Gesellschaft. Sie erleichtert den Wissens- und Erfahrungsaustausch, die Bündelung von Know-how, die Diskussion neuer Trends und Entwicklungen, und sie fördert die Kooperation ihrer Partner.

In den jährlichen März-Tagungen werden je unterschiedliche Aspekte der Digitalisierung reflektiert, dies stets mit dem Fokus auf den Herausforderungen für das Bildungswesen und der Nutzung der neuen Bildungstechnologien.
Berichte und Präsentationen dieser Tagungen stehen allen Interessierten auf der Website der SSAB zur Verfügung.

  • Tagung 2019
    Wie bewältigen wir exponentiell wachsendes Wissen?
    In den bisherigen März-Tagungen stand die Nutzung der neuen Bildungstechnologien für ein effizientes Lernen zur Diskussion. Sind diese auch einem „hirngerechten Lernen“ förderlich? Die Hirnforschung rückt immer mehr ins Zentrum, wenn es um die Frage geht, wie wir lernen und wie wir mit dem exponentiellen Wissenszuwachs zurechtkommen können.
  • Tagung 2018
    Künstliche Intelligenz & Robotik im Bildungswesen
    Welche Chancen eröffnen sich und welche Risiken sind zu beachten?
  • Tagung 2017
    Big Data & Learning Analytics
    Was bringt die Personalisierung des Lernens im Rahmen der digitalen Transformation?
  • Tagung 2016
    Réalité virtuelle ou réalité augmentée?
    Das pädagogische Labor an der Schnittstelle von physischer und virtueller Welt 
  • Tagung 2015
    Fachkräftemangel? 
    Innovative Lösungen mit neuen Technologien

Die SSAB ist eine Nonprofit-Organisation und für alle Organisationen offen, die sich für ein innovatives Bildungswesen einsetzen.
ssab-online.ch

@pixabay

Bildung à la carte

neue überraschende Formate aus dem Bildungssetzkasten – ein plusbildung-Projekt entwickelt sich…

Ausgangslage: Der Bund hat plusbildung einen Auftrag erteilt, mit einem Projekt für Bildung zu sensibilisieren und Bildungsmarketing über kirchliche Kanäle zu betreiben. Für plusbildung kommt ein Synergieeffekt zustande, da sich dadurch die Möglichkeit ergibt, auf neue Art und Weise für eigene Bildungsanliegen zu sensibilisieren und die eigenen Angebote zu kommunizieren.

 

Kriterien: Als Sensibilisierungsprojekt planen wir niederschwellige Projekte, die auf weitere Bildungsangebote hinweisen und einladen. Sie sollen überraschen und von kurzer Dauer sein. Sie orientieren sich am aufsuchenden Prinzip im öffentlichen Raum und rechnen eher mit zufälligen als mit geplanten Begegnungen. In allen Projekten stehen Gespräche im Mittelpunkt, die von den Fragen der Anwesenden geleitet werden. Dem Eingangstor zum Dialog mit Menschen in Form einer Inszenierung ist deshalb besondere Aufmerksamkeit zu schenken.

 

Prozess: Erste Ideen sind geboren und wurden mit einem Planungstool, dem «Bildungssetzkasten», skizziert. Das Werkzeug ist ausgerichtet auf die Erprobung von neuen und einzigartigen Formaten. Es besteht im Moment eine Sammlung von kleinen Inszenierungen, die Bildung erfahren und reflektieren lassen. Die Ausführung ist jeweils lokal angepasst. Die Sammlung im Bildungssetzkasten kann jederzeit erweitert werden. Im ersten Halbjahr 2019 werden mit Probeläufen erste Erfahrungen gesammelt. Diese werden den Mitgliedern von plusbildung dann jeweils zugänglich gemacht.

 

Projekttitel: Mit dem Titel «Bildung à la carte – ein Projekt von plusbildung» wird der ursprüngliche Arbeitstitel «Bildungssonntag» abgelöst. ‘Bildung’ verweist nüchtern aber deutlich auf unsere Angebote, ‘à la carte’ legt den Akzent auf das Angebot der Mitglieder von plusbildung und die Wünsche, Bedürfnisse sowie Sehnsüchte der Angesprochenen. Die einzelnen Projekte werden dann mit einem eigenen, passenden Slogan angekündigt.

 

St. Gallen, Dezember 2018
Daniel Schmid Holz, Annemarie Bieri, Thomas Bachofner

formationplus

formationplus

… auf dem Weg zum sprachregionalen Netzwerk – réseau oecuménique suisse de la formation continue

Bereits zum zweiten Mal haben sich kürzlich Vertreterinnen und Vertreter von kirchlichen Bildungsorganisationen und Bildungshäusern der Romandie getroffen und sich ausgetauscht über Erwartungen und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten für ein sprachregionales Netzwerk. Das in der Deutschschweiz gut etablierte Netzwerk von plusbildung liefert dazu Inspirationen und Inputs. formationplus soll aber nicht zur französischsprachigen Kopie von plusbildung werden, sondern eigenständig eigene Themen und Schwerpunkte setzen und verfolgen. Die beteiligten Bildungsfachleute sind interessiert und motiviert, erachten den Austausch und die mögliche Zusammenarbeit im Rahmen eines «réseau oecuménique suisse de la formation continue» als Bereicherung. Die Bildungslandschaft der Romandie ist ebenso heterogen wie in der Deutschschweiz, die einzelnen Organisationen sind ganz unterschiedlich aufgestellt. Und doch verbindet sie ihr Angebot, haben sie ähnliche Herausforderungen zu bewältigen, sodass der informelle Austausch über gemeinsame Themen sehr willkommen und hilfreich ist.

Der  Austausch untereinander soll deshalb institutionalisiert werden. Zusätzlich wird eine jährliche sprachregionale Fachveranstaltung initiiert. Ein erster Workshop wird am Dienstagmorgen, 26. November 2019 stattfinden. Ein kleiner Ausschuss mit katholischen und reformierten Bildungsfachleuten aus verschiedenen Kantonen und unterschiedlichen Organisationen wird die weitere Planung und Vorbereitung in Angriff nehmen. Inwiefern Web-Informationen und Newsletter als Kommunikationsmedien eingesetzt werden können, gilt es auszuloten und auszuprobieren. Und vielleicht entstehen auch gemeinsame öffentliche Veranstaltungen – Ideen dazu sind durchaus vorhanden.

Zum Austausch auf gesamtschweizerischer Ebene lädt die Herbsttagung 2019 am 26. und 27. November in Fribourg ein – ganz bewusst im «Röschti-Graben».

 

Susanne Gabriel,
Geschäftsstelle plusbildung

©plusbildung

Markenentwicklung als Schritt zum Erfolg

oder der Köder muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler!

An der plusbildung Herbsttagung 2018 präsentierten zwei Mitglieder zur Einstimmung ins Thema ihren Weg zur Marke.

Fokus Theologie ist die neue Marke von wtb. Für wtb – Deutschschweizer Projekte Erwachsenenbildung hat das Projekt «neuer Webauftritt» zu einem neuen Erscheinungsbild mit neuem Namen und Logo geführt. Der neue Name stellt klar, worum es geht. Schritt für Schritt wird nun das Marketing entwickelt und aufgebaut.

Das Lassalle-Haus hat im Zusammenhang mit der umfassenden Gebäudesanierung die bereits etablierte Marke sanft überarbeitet, vertieft und geweitet. «Stille bewegt» ist der neue Claim des Bildungshauses, dessen USPs Stille, Zen und Architektur sind. Die Architektur steht sinnbildlich für die Marke. Dass das Lassallehaus ein Ort der bewegten Stille sein will, hat seinen Preis. So besteht die Belegung zu 80% aus Eigenkursen. Gastgruppen werden nur dann beherbergt, wenn die Stille im Haus gewahrt bleiben kann.

 

«Was kann die Entwicklung einer Marke zur erfolgreichen Wahrnehmung unserer Angebote beitragen?»

Es tönt eigentlich ganz einfach und erstrebenswert: Marketing ist, aus einem halbleeren ein halbvolles Glas machen. Eine starke Marke bedeutet dreierlei: gehört werden – verstanden werden – in Erinnerung bleiben. Wer will das nicht?

Prof. Dr. Jürgen Häusler, ein international anerkannter Markenexperte, stellte zu Beginn seines Vortrags drei Leitfragen in den Raum: Ist die Entwicklung zu Marken für kirchliche Bildungsorganisationen und Bildungshäuser wünschbar? Machbar? Optional? Aus diesen Fragen entwickelte er eloquent seine Thesen, die provozierten und zu einer lebhaften Diskussion anregten.

Kirchliche Bildungsorganisationen und Bildungshäuser sind prima facie keine überzeugten Markenmacher, weil sie nicht „zynisch genug“ sind. Kirchliche Organisationen identifizieren sich mit dem „Fisch und dem Köder“, wobei Fisch für die potenziellen Teilnehmenden und die Köder für die Marketingprojekte stehen. Dabei, so Häusler, muss der Köder nur dem Fisch schmecken, nicht den Anglern! Aber muss man wirklich einen gewissen zynischen Umgang mit dem eigenen Angebot pflegen, um erfolgreiches Marketing betreiben zu können?

Zugleich betonte Häusler, dass Kirchliche Bildungsorganisationen und Bildungshäuser keine andere Wahl haben, als sich auf dem Markt erkennbar zu machen. Der „religiöse Markt“ konkurriert mit dem „Freizeitmarkt“ und seinen vielseitigen Angeboten. Die Teilnehmenden sind die gleichen, die am Wochenende auf Städtetour gehen oder in die Berge fahren.
Konsumenten sind kirchlichen Bildungsorganisationen und Bildungshäusern suspekt, so Häusler. Dennoch ist die Frage nach der eigenen Zielgruppe Vorbedingung für ein gelingendes Marketing. Inwieweit stellen sich kirchliche Bildungsorganisationen bereits den Herausforderungen einer grundlegenden Kundenorientierung? Wird gründlich genug über Köder nachgedacht?

Benchmark-Kenntnisse sind Gold wert. Wer sind die anderen Angler, wie heisst die Konkurrenz? Dabei sind die innerkirchlichen Konkurrenten eher zu vernachlässigen. Was machen die SBB, Studiosus, Hotels, Migros Klubschulen u.a. besser, erfolgreicher oder ggf. auch schlechter?

Kirchliche Bildungsorganisationen und Bildungshäuser könnten als starke Marken erfolgreicher werden. Das Thema muss jedoch strategisch verstanden und angegangen werden und erfordert entsprechenden Aufwand. Nur eine Organisation, die eine klare Strategie hat, wird die richtigen Marketing-Instrumente entwickeln.
Eine starke Marke schafft Orientierung, weckt Vertrauen und sorgt für Identifikation – das macht eine Organisation effizienter, unterscheidbarer und resilienter. Eine starke Marke löst Kommunikationsprobleme, indem sie den Blick in die Zukunft richtet, den zukünftigen Weg vorzeichnet – nach aussen und innen, glaubwürdig und ambitioniert, eine angestrebte Position beschreibt, die Dritte anspricht.
Zuerst steht also die Strategie. Sie steuert umfassend alle Dimensionen der Organisation: Ziele, Prozesse, Leitung, Mitarbeitende und vor allem die Kommunikation nach Innen und nach Aussen.

Wie viele andere Unternehmen gibt es auch in kirchlichen Bildungsorganisationen und Bildungshäuser „einen Elefanten im Raum“!  Im Falle der Mitglieder von plusbildung ist das die Organisation Kirche, die mit vielen Plus, aber auch mit vielen Hypotheken belastet ist. Insofern strahlt das Image der Grossorganisation „Kirche“ auch auf die Bildungshäuser und Bildungsorganisationen aus. Sie werden als Teil der Kirchen wahrgenommen.
Es ist klar, dass man einen Elefanten schlecht verstecken kann und es auch nicht versuchen sollte. Notwendig ist ein offener und kreativer Umgang mit diesem Elefanten. Es ist und bleibt immer der Gast und es sind die Teilnehmenden, die entscheiden, ob sie einem Haus resp. einem Bildungsanbieter Vertrauen schenken oder nicht.
Ein modernes Marketing weiss, dass offene Fragen oder Zweifel beim Kunden gar nicht erst aufkommen dürfen. Zugleich darf sich die Organisation nicht in unproduktive oder verhängnisvolle Erklärungen verlieren. Es muss klar sein, wovon geredet wird. Es gilt, für das Angebot die treffenden Worte zu finden.

Marketing und Markenentwicklung verändern kirchliche Einrichtungen.
Zum Schluss seines Impulses gab Häusler zu bedenken, dass die Kirchen auch heute noch Vorbilder für Marken sind, respektive: die Kirchen gehören historisch zu den ältesten Marken. Marken, die bis heute überlebt haben. Heute werden Religionen zu Marken, und Marken werden zu Religionen. Religion und Marke als Konkurrenten? Ein endloses Thema…

Der Vortrag von Häusler gab und gibt viel zu denken und zu diskutieren. Das Thema Markenentwicklung trifft einen Nerv! Die Hausaufgaben sind klar und tierisch. Sie haben mit Elefanten, Fischen, Ködern und Anglern zu tun.
Gemeinsam werden wir an der Herbsttagung 2019 – am 26. und 27. November in Fribourg – den Faden wiederaufnehmen und weiter diskutieren.

Claudia Mennen & Susanne Gabriel,
plusbildung

 

Link zur Tagungsdokumentation mit:

  • Präsentation von Prof. Dr. Jürgen Häusler
  • Bildprotokolle Themenspeicher und Gruppenarbeiten
  • Präsentation von Joel Singh «Crossiety – Der digitale Dorfplatz für ein cleveres Zusammenleben» (Abendprogramm, Bsp. für Start-up – Markenentwicklung)

 

 

©plusbildung

Schöne Menschen, glückliche Studierende…

Bilder – Aussage und Wirkung

Der plusbildung Workshop 2018, eine Einführung in die Grundlagen der Bildwahrnehmung, -Gestaltung und –Wirkung, war gut besucht: Rund 30 Fachleute aus reformierten und katholischen Bildungshäusern und Fachstellen liessen sich von Karin Seiler, Dozentin an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK durch die Welt der Bilder führen – ein spannender Ausflug und eine Reiseleiterin mit viel Wissen, Engagement und Humor.

Schöne Menschen, glückliche Studierende

Die Referentin begann ihre Ausführungen mit Klischees und zeigte Stockbilder, wie sie oft in Werbung und PR verwendet werden: schöne, glückliche Menschen. Diese werden von Bildagenturen vorproduziert („to have in stock – auf Lager haben“). Sie sind kostengünstig und leicht erhältlich, entsprechend häufig werden sie verwendet, auch von Bildungsinstitutionen. Anhand von Beispielen von Fachhochschulen zeigte Karin Seiler auf, dass diese Bilder oft unsorgfältig eingesetzt werden. Dabei war es der Referentin ein Anliegen, auch auf die Genderthematik aufmerksam zu machen. Es ist inzwischen zwar üblich, auf Bildern wenn möglich Männer und Frauen zu zeigen, aber dies geschieht erstaunlicherweise sehr oft noch in der traditionellen Rollenverteilung. Beim genaueren Hinsehen, zu dem Karin Seiler immer wieder anregte, fiel schnell auf: Es ist der Mann, der erklärt, die Frauen schauen interessiert zu. Ob solche Werbung beim Zielpublikum für Ausbildungen mit sehr hohem Frauenanteil wie zum Beispiel Ergotherapie wirklich ankommt?

Nach dieser Einführung mit Beispielen, wie man es besser nicht machen sollte, illustrierten Übungen, wie innere Bilder entstehen und sich nicht nur im individuellen, sondern auch im kollektiven Gedächtnis einprägen: Sätze wie „Eine Frau in einem rosa Kostüm klettert aus einem Cabrio auf dessen Kofferraum“ oder „Ein Feuerball, eine Rauchsäule, zwei Hochhäuser“ evozierten bei allen Teilnehmenden sofort ein Bild bzw. ein historisches Ereignis.

Bilder und Assoziationen

Bilder wirken nicht nur intuitiver und emotionaler als Texte. Sie helfen auch, Dinge sehr viel schneller zu erklären, erläuterte die Referentin. Der Text sei abstrakt und seine Bedeutung festgelegt, das Bild sei konkret, jedoch in seiner Bedeutung offen. Und dies sei auch die grosse Schwierigkeit: Bilder würden oft nicht gleich gelesen. Zwei Bilder, welche den Teilnehmenden ohne Kontext und Kommentar vorgelegt wurden, machten dies deutlich. Bei einem der Bilder war der Interpretationsspielraum deutlich grösser. Wolle man das Bild als Kommunikationselement einsetzen, sei es wichtig, bei unterschiedlichen Personen möglichst viel Übereinstimmung zu erreichen, so das Fazit von Karin Seiler: „Gelingende Bildkommunikation setzt voraus, dass das Zielpublikum mehr oder weniger deckungsgleiche intersubjektive Assoziationen hat“.

Einflussfaktoren in der Bildwahrnehmung

Einflussfaktoren für Bildwahrnehmung und -Wirkung sind gemäss Karin Seiler Biologie, Wahrnehmungsgesetze, Wissen, Sozialisierung, Kontext/Situation. Nebst gut bekannten Faktoren wie dem Kindchenschema zeigte die Referentin Beispiele, welche die von der Gestaltpsychologie entwickelten Gestaltungsgesetze verdeutlichen: „Wahrnehmen heisst ordnen“, so Karin Seiler. Unser Blick nähme zum Beispiel Dinge, die sich nahe sind oder Ähnliches zeigten, zusammen wahr (Gesetz der Nähe und der Ähnlichkeit). Auf dem gleichen Grundsatz beruhe auch die Tatsache, dass ein andersartiges Element in einer Reihe von gleichen Elementen besonders auffalle (Gesetz der Prägnanz). Ein weiterer wichtiger Faktor in der Bildwahrnehmung sei das Wissen, führte die Referentin weiter aus. Unsere Wahrnehmung hänge ab von Vorinformationen, unserer Kenntnis von Konventionen, Icons und Symbolen, aber auch von historischem und kulturellem Wissen. Zu diesem Wissen gehören gemäss Karin Seiler auch die Normen und Werte einer Gesellschaft.

Beispiele zum Thema Bild und Wirklichkeit rundeten die Präsentation ab – in Zeiten von Photoshop ein omnipräsentes Thema. Wie die Referentin erklärte, werde zwar sehr viel modifiziert, es gäbe jedoch auch viele Personen und Netzwerke, welche sich darauf spezialisiert hätten, manipulierte Bilder im Internet zu suchen und aufzudecken.

Kriterien für die Bildauswahl

Den Teilnehmenden wurden in knapp zwei Stunden Workshop sehr viele Informationen präsentiert und anhand ausgewählter Bildbeispiele visualisiert. Das Thema ist vielschichtig und die angeregte Diskussion hätte noch stundenlang weiterverfolgt werden können.
Vier wichtige Punkte, die es bei der Bildauswahl zu beachten gilt, wenn man will, dass die Botschaft ankommt, gab Karin Seiler den Teilnehmenden zum Schluss mit auf den Weg:

  • Gültigkeit: Wird Wirklichkeit gültig wiedergegeben?
  • Verständlichkeit: Ist die Botschaft visuell nachvollziehbar formuliert?
  • Stimmigkeit: Sind die formalen Gestaltungsmöglichkeiten adäquat genutzt?
  • Ethische Verantwortung: Werden Einzelne oder Gruppen verletzt?

 

Catherine Hauser, 
für plusbildung

Referentin: Karin Seiler, Leiterin Knowledge Visualization, Department Design der Zürcher Hochschule der Künste

©Kloster Disentis

Hora Benedicti

Impulse für die Beschäftigung mit (reformierter) ›Frömmigkeit‹ 

Die from… – App richtet sich an Menschen, die ein qualitatives Angebot suchen für ihre persönliche ›Frömmigkeit‹.
Zugleich richtet sich die App an kirchliche MitarbeiterInnen und Ehrenamtliche, die einen Impuls für eine Gruppenandacht bzw. einen Gottesdienst suchen.

Als Name der App wurde »from… – App für reformierte Frömmigkeit« gewählt. Das Kürzel »from…« spielt auf das zentrale Thema der App an: »reformiert fromm sein« und steht für »faith – reformed – online – materials«. Zugleich steckt darin die englische Präposition »from«, die zahlreiche Assoziationen weckt: z.B. »from day to day«, »from… with love«, »from faith to faith« etc.
Dabei entstehen neue und unkonventionelle Materialien, neue Formen werden ausprobiert. Insgesamt geht es um eine Bereicherung der vorhandenen Angebote und um die Stärkung und Erkennbarkeit reformierter Tradition.

Die from…- App für reformierte Frömmigkeit ist ein Projekt des Reformierten Bundes e.V. in Zusammenarbeit mit der Reformierten Kirche Zürich. Die App steht seit Februar 2017 zur Verfügung. Projektzeitraum ist zunächst 2016 bis 2019.

Download-Links > https://www.fromapp.org/from…-16437-0-0-55.html

©fromapp.org

„from…“

Impulse für die Beschäftigung mit (reformierter) ›Frömmigkeit‹ 

Die from… – App richtet sich an Menschen, die ein qualitatives Angebot suchen für ihre persönliche ›Frömmigkeit‹.
Zugleich richtet sich die App an kirchliche MitarbeiterInnen und Ehrenamtliche, die einen Impuls für eine Gruppenandacht bzw. einen Gottesdienst suchen.

Als Name der App wurde »from… – App für reformierte Frömmigkeit« gewählt. Das Kürzel »from…« spielt auf das zentrale Thema der App an: »reformiert fromm sein« und steht für »faith – reformed – online – materials«. Zugleich steckt darin die englische Präposition »from«, die zahlreiche Assoziationen weckt: z.B. »from day to day«, »from… with love«, »from faith to faith« etc.
Dabei entstehen neue und unkonventionelle Materialien, neue Formen werden ausprobiert. Insgesamt geht es um eine Bereicherung der vorhandenen Angebote und um die Stärkung und Erkennbarkeit reformierter Tradition.

Die from…- App für reformierte Frömmigkeit ist ein Projekt des Reformierten Bundes e.V. in Zusammenarbeit mit der Reformierten Kirche Zürich. Die App steht seit Februar 2017 zur Verfügung. Projektzeitraum ist zunächst 2016 bis 2019.

Download-Links > https://www.fromapp.org/from…-16437-0-0-55.html

©SVEB

Machen Sie mehr aus Ihrem Qualitätsmanagmentsystem

Internen Nutzen maximieren – externen Mehrwert verkaufen.

Qualitätsmanagement spielt in der Weiterbildung eine zentrale Rolle. Grundgedanke der Qualitätssicherung und -entwicklung ist das Bestreben, die eigenen Qualitätsversprechen einzuhalten sowie den Unterricht und die Bildungsangebote kontinuierlich zu verbessern und diesen Prozess systematisch zu reflektieren.

Unabhängig, ob ein Weiterbildungsanbieter sein Qualitätsmanagementsystem zertifizieren lässt oder nicht, wichtig ist, dass Qualitätsansprüche festgelegt und im Schulalltag gelebt, reflektiert und weiterentwickelt werden.

Der Schweizerische Verband für Weiterbildung SVEB fasst seine Empfehlungen dazu in 10 Punkten zusammen:
„Q-Tipps-“ > https://alice.ch/de/themen/qualitaet/q-marketingtipps/

Weiterführende Informationen und Links zum Thema Qualität > https://alice.ch/de/themen/qualitaetssicherung-und-entwicklung/

©EKAS

Prävention im Büro

«Prävention im Büro» ist eine Aktion der Eidgenössischen Koordinationskommission für Arbeitssicherheit EKAS. Sie macht auf die oft unterschätzten Risiken in Unternehmen des Dienstleistungssektors mit Büroarbeitsplätzen aufmerksam. Dazu bietet sie Führungskräften und Mitarbeitenden auf unterhaltsame Weise Informationen und praktische Tipps, u.a. zu Themen wie «Büroeinrichtung», «Gebäudeunterhalt» oder «Ergonomie am Arbeitsplatz».

Finden Sie mit wenigen Klicks heraus, wie Sie für mehr Sicherheit und Gesundheit im Büro sorgen können.
praevention-im-buero.ch

 

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