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Was fehlt, wenn Gott fehlt?

Mit dieser Preisfrage lud die Reformierte Kirche des Kantons Zürich zum Schreiben ein: junge und professionelle Autorinnen und Essayisten, kraft- und fantasievolle Rednerinnen und Erzähler, neue und geübte Dichterinnen, freche und fromme Poeten und solche, die es werden wollen.

Die Antworten finden sich in diesem Buch. Die Autorinnen und Autoren schreiben je von ihrem Standpunkt aus und auf je unterschiedliche Weise. Neben den prämierten Texten von Rudolf Fink, Heidi Berner und Andreas Schertenleib wurden auch weitere von der Jury empfohlene Beiträge in das Buch aufgenommen: eine vielfältige Auseinandersetzung mit der Frage nach Gott in unserer Zeit. 

Ein Projekt der Reformierten Kirche des Kantons Zürich im Rahmen des Reformationsjubiläums.
Auszug aus dem erstplatzierten Beitrag sowie weitere Informationen zum Preisausschreiben > www.zhref.ch/preisfrage

Buch: ca. 100 Seiten, Paperback
Theologischer Verlag Zürich TVZ
Preis ca. CHF 17.80, erhältlich ab September 2019

 

 

©plusbildung

Dem Spirit auf der Spur…

Die Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter von Ökumenischen Tagungszentren und Bildungshäusern trafen sich am 13. und 14. Mai 2019 im Seminarhotel Lihn in Filzbach (GL).
Die jährliche ERFA-Tagung dient dem informellen Austausch untereinander. Der Anlass ist familiär und locker. Die gemeinsamen Herausforderungen stehen im Vordergrund, nicht der Konkurrenzgedanke. So wurden denn offen sonst eher vertrauliche Betriebsdaten ausgetauscht, und spontane Best Practice Tipps liessen alle profitieren. Die kurzen Berichte aus dem Alltag inspirierten die anwesenden Führungspersonen, das eine oder andere auch mal selber auszuprobieren oder für den eigenen Betrieb zu adaptieren. Sehr geschätzt wurde natürlich auch der umfassende Einblick inklusive Hausführung, den der Gastgeber, Urs Brotschi gewährte.

Der thematische Teil widmete sich der Frage
„Wie tragen die Hotelbetriebe den Spirit des Bildungshauses mit?“

Was genau ist dieser Spirit? Wie nehme ich ihn wahr, wie nehmen ihn andere wahr? Ist er überhaupt spürbar? Wird er von den Mitarbeitenden gelebt? …

Unterschiedliche Erfahrungsberichte und Impulse von Hannes Hochuli, der den Workshop moderierte, regten zur Reflexion und zum Austausch untereinander an. Dabei wurden Gemeinsamkeiten und viele verbindende Werte und Haltungen sichtbar wie z.B. Regionalität, Nachhaltigkeit, soziale Einstellung und Engagement, Mitarbeiterorientierung,  Ehrlichkeit und Fairness – Was drauf steht, ist drin!
Hinter jedem Haus steht eine spezielle Geschichte, jedes Haus hat prägende Wurzeln – einerseits Markenzeichen und USP, aber auch Herausforderung. Die Geschichte kann zu Geschichten inspirieren. Kleine Geschichten sind mit Emotionen verbunden und sprechen die Menschen an, wecken Interesse, schaffen Sympathie. Was schätzen die Gäste besonders an meinem Haus? Was ist mein USP? Was möchte ich sichtbarer machen, und wie? Fragen und Aufgaben inspirierten dazu, im eigenen Betrieb Optimierungspotenzial aufzudecken und leiteten an, sich selber ein Ziel zu setzen sowie konkrete Massnahmen für dessen Umsetzung  zu definieren.
Der Austausch wird im nächsten Jahr fortgesetzt, die Zielerreichung gemeinsam überprüft.

plusbildung stellt die Organisation sicher und ermöglicht damit die Fortführung dieses ERFA-Austausches, der seit fast 30 Jahren regelmässig stattfindet. Walter Lüssi, plusbildung Präsident, freut sich, dass die Einbindung der ERFA-Gruppe unter das Dach von plusbildung gelungen ist. Das bedeutet für die bestehende Gruppe sowohl administrative Entlastung wie auch „Verjüngung“ und Öffnung. Und die plusbildung Bildungshäuser profitieren von einer zusätzlichen Dienstleistung. Eine willkommene Win-win-Situation für alle Beteiligten.

Das ERFA-Treffen 2020 findet am 11. und 12. Mai bei den Ilanzer Dominikanerinnen im Haus der Begegnung statt.

Mai 2019/Susanne Gabriel, plusbildung Geschäftsstelle

©Propstei Wislikofen

Weiterbildung für alle

Ein zentrales Anliegen der Organisationen der Weiterbildung – und mit der Umsetzung des Weiterbildungsgesetzes ein klares Postulat für unsere ganze Gesellschaft.

Die Propstei Wislikofen geht mit gutem Beispiel voran und zeigt, dass sich das umsetzen lässt.
Gemäss Stefan Bischoff, Hotelbetriebsleiter in der Propstei, besuchen alle Mitarbeitenden eine Weiterbildungsveranstaltung pro Jahr. Da die Propstei Hotel und Bildungshaus mit eigenem Bildungsangebot ist, lässt sich das hausintern organisieren. Die Mitarbeiter*innen sind verpflichtet, ein Weiterbildungsangebot ihrer Wahl zu besuchen. Auch wenn das keine berufsspezifischen Fortbildungsangebote sind, profitieren doch alle Beteiligten davon. Die Mitarbeiter*innen erhalten einen direkten Einblick in das Bildungsangebot ihres Hauses. Die Kursinhalte bieten Inspiration und Motivation, fördern die persönliche Entwicklung. Auch Claudia Mennen, die Leiterin von Bildung und Propstei, ist überzeugt, dass dieses Konzept nur Vorteile hat. Die Mitarbeitenden sind besser über das vorhandene Angebot informiert, ihre Identifikation mit dem Betrieb und ihr Engagement sind spürbar grösser. Vielleicht ist nicht jeder Angestellte auf Anhieb begeistert von diesem Fortbildungsobligatorium – manchmal, so  Stefan Bischoff, brauche es schon etwas Überzeugungsarbeit, aber schliesslich überwiegen doch die guten Erfahrungen, und ein zweiter Kursbesuch erfolge stets freiwillig und mit Freude.
Ein Beispiel aus der Praxis, das Schule macht… Das Führungsteam kann diese Strategie anderen Arbeitgebern – speziell den Bildungshäusern – nur empfehlen.

Susanne Gabriel, plusbildung Geschäftsstelle

©Let Europ Know about Adult Education

Let Europe know about Adult Education

mehrsprachige Toolbox mit wertvollen Impulsen und reichhaltigem Instrumentarium für die eigene Öffentlichkeitsarbeit

Im Rahmen eines Erasmus+ Projekts entstand die Toolbox, die Erwachsenenbildner*innen motiviert, Erwachsenenbildung in den Medien sichtbar zu machen.
Erstellt von Profis für Curriculumentwicklung und Journalismus im Bereich Erwachsenenbildung stehen praktische Anleitungen und Übungsmaterialen bereit.
Themen sind z.B.: Wie finde ich eine richtige Story? Wie schreibe ich einen guten Pressetext? Wie plane ich eine wirkungsvolle Kampagne? Wie nutze ich soziale Medien? Wo gibt es europäische Fachmedien für die Erwachsenenbildung? Wie platziere ich vor Ort das Thema Grundbildung? Wie gehe ich mit Stereotypen und Fakes um?

Download unter www.let-europe-know.eu

 

©EPALE

EPALE – E-Plattform für Erwachsenenbildung in Europa

mehrsprachige, offene Community für Fachkräfte aus dem Bereich der Erwachsenenbildung, darunter Lehrkräfte und Ausbildner*innen, anleitendes und unterstützendes Personal, Forscher*innen und Wissenschaftler*innen sowie Politiker*innen.

EPALE ist Teil der Strategie der Europäischen Union, mehr und bessere Lernangebote für alle Erwachsenen zu fördern.

EPALE trägt hierzu bei, indem es Berufe im Bereich der Erwachsenenbildung unterstützt und festigt. Die Plattform ermöglicht Fachkräften dieses Bereichs, untereinander Kontakte zu knüpfen und von Kollegen aus ganz Europa zu lernen – durch Blog-Beiträge, Foren, das Tool zur Projektpartnersuche sowie reale Treffen.

EPALE bietet einen Schatz aus zuverlässigen Informationen, die für Fachkräfte der Erwachsenenbildung von Interesse sind. Mit der Zeit sollte ein immer größerer Teil dieser Inhalte von den Mitgliedern selbst bereitgestellt werden. Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie bei der EPALE-Community mitmachen können.

Auch das redaktionelle Konzept von EPALE konzentriert sich auf die Community der Erwachsenenbildung. Alle Nutzerinnen und Nutzer sollen sich auf der Plattform willkommen fühlen und sich auf die Informationen verlassen können. Hier finden Sie die vollständige Erklärung zur redaktionellen Ausrichtung (PDF).

Eine zentrale Koordinierungsstelle organisiert das Tagesgeschäft für EPALE. Sie wird wiederum von 38 nationalen Koordinierungsstellen in ganz Europa unterstützt. Es ist uns wichtig, Sie in die fortwährende Entwicklung von EPALE mit einzubeziehen, damit die Plattform Ihren Erwartungen entspricht und Ihnen das vermittelt, was Sie benötigen, um über die Entwicklungen im Bereich Erwachsenenbildung in Europa auf dem Laufenden zu bleiben.

Machen Sie mit und werden Sie Teil der größten Erwachsenenbildungs-Community in Europa!

https://ec.europa.eu/epale/de
Hinweis: der EPALE Webserver hat leider ziemlich lange Reaktionszeiten!

 

©pixabay/Shahid Abdullah

Digitale Kompetenzen für die Erwachsenenbildung

Für die Erfassung von digitalen Kompetenzen und zur Erkennung des Weiterbildungsbedarfs stehen im deutschsprachigen Raum immer mehr Selbsttests zur Verfügung. Speziell für Erwachsenenbildner*innen gibt es die Onlinetests MEKWEP und DigCompEdu Check-in sowie mehrere Kompetenzmodelle, zum Beispiel den Europäischen Kompetenzrahmen oder die Handlungsdimensionen für Lernende und Lehrende.

Quelle: Panorama Newsletter 07/2019; weitere Informationen und Newsletter Abo > panorama.ch

©Generationenakademie

Generationenakademie

Das Netzwerk für Generationenprojekte auf Initiative des Migros-Kulturprozent. Damit sich Menschen unterschied­licher Generationen begegnen. Und sich der gesellschaftliche Kitt festigt. 

Generationenprojekte sind Initiativen, die Menschen aus unterschiedlichen Generationen und Lebenswelten Raum für Begegnung und Dialog ermöglichen – immer orientiert an den Bedürfnissen der Zielgruppe und vernetzt im lokalen Umfeld.

ANGEBOT: Tagungen, Workshops und Besuche bei Generationenprojekten. Professionell moderiert und auf den Erfahrungen der Teilnehmenden aufbauend. Das Angebot richtet sich an engagierte Menschen aus der Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik, denen das Miteinander von Generationen ein Anliegen ist. mehr…

PROJEKTE:  Einblick in Generationenprojekte, die in unseren Workshops entwickelt, diskutiert, überprüft oder verbessert worden sind oder die uns in unserem Netzwerk aufgefallen sind. mehr…
WISSEN: Arbeitsblätter, Fachwissen und individuelle Beratung zur Unterstützung bei der Initiierung von Generationenprojekten. mehr…
ÜBER UNS: Im Austausch mit anderen Akteuren lassen wir Neues entstehen. mehr…
©ethik22

Lebenslanges Lernen

Die Ausgabe 5/2019 von „ethik22 – Das Magazin“ ist dem Thema Weiterbildung gewidmet.

„Die Digitalisierung wir ihren Veränderungen wirkt sich auf alle Lebensbereiche aus, auch auf die Bildung. Der Schlüsselbegriff heisst ‚Lebenslanges Lernen‘. Im Idealfall ist dies das freiwillige, stete Ausweiten von Neugier, Wissen und Kompetenzen zur persönlichen, beruflichen und gesellschaftlichen Entfaltung. …“
Auszug aus dem Vorwort von Thomas Wallimann-Sasaki, Theologe und Sozialethiker, Leiter von „ethik22“ 

Das Magazin greift ganz unterschiedliche Zusammenhänge und Aspekte bezüglich Weiterbildung auf und regt an, das Thema selber weiterzuverfolgen und im eigenen Umfeld auch weiterzudiskutieren…

Informationen und Abonnement > www.ethik22.ch

©KulturLegi / Caritas

KulturLegi

Bildung, Kultur, Sport und Freizeitaktivitäten für alle

590’000 Menschen in der Schweiz leben unter der Armutsgrenze, weitere 400’000 Personen sind armutsgefährdet. Dies hat weitreichende Konsequenzen: Armut führt häufig zu einer eingeschränkten Teilnahme am gesellschaftlichen und kulturellen Leben bis hin zu sozialer Isolation.

Die KulturLegi wirkt dem entgegen indem sie Kultur-, Bildungs- und Sportangebote für Menschen an der Armutsgrenze erschwinglich macht und so ihre Integration in das gesellschaftliche Leben fördert.

Günstiger ins Museum, zum halben Preis ins Kino oder reduzierte Kosten für einen Tanzkurs – Lichtblicke im oft schwierigen Alltag für Menschen mit schmalem Budget. Eine Nutzerin formuliert es folgendermassen: „Wenn ich Kultur ganz aus meinem Budget streichen müsste, würde ich verkümmern. Kultur ist für mich Seelennahrung.“

 

Ein Engagement von Caritas 

Seit mehr als zehn Jahren gibt es die KulturLegi in der heutigen Form. Derzeit nutzen rund 93’000 Menschen in der Schweiz dieses Angebot – das Bedürfnis nach Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben ist gross. Die KulturLegi leistet dabei einen wichtigen Beitrag zur Vision einer Schweiz, in der alle Menschen am sozialen, kulturellen und sportlichen Leben teilhaben können.

Solidarität zeigen – Angebotspartner werden

Über 2’550 Institutionen aus der ganzen Schweiz sind Angebotspartner der KulturLegi. Auch Sie können Menschen mit schmalem Budget den Zugang zu Kultur, Sport, Bildung und Gesundheit ermöglichen. Gewähren Sie Nutzerinnen und Nutzern der KulturLegi Rabatte von 30 bis 70 Prozent auf Ihr Angebot.

Ihr Engagement als Angebotspartner der KulturLegi lohnt sich doppelt. Zum einen gewinnen Sie neue Kundinnen und Kunden, die sich Ihr Angebot sonst nicht leisten könnten. Ihr Unternehmen wird dazu in unseren Kommunikationskanälen erwähnt.
Zum anderen zeigen Sie mit Ihrem Engagement Solidarität mit Menschen, die über knappe finanzielle Mittel verfügen und nehmen so eine wichtige gesellschaftliche Verantwortung wahr, die Sie in Ihrer Kommunikation gerne verwenden können.

Weitere Informationen und Kontakt > www.kulturlegi.ch

©Brunner Median AG

Aus Büchern lernt man besser

neue Erkenntnisse aus der Hirnforschung…

Printmedien schärfen die Aufmerksamkeit und haben für die Augen ein geeignetes Format

Der Blogbeitrag von Martin Imhof, Brunner Medien AG ist ein lesenswertes Votum für die gedruckten Medien > https://www.bag.ch/blog/32289-3869/Warum-man-aus-Buechern-besser-lernt.html?s=108

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