{"id":3700,"date":"2025-10-08T10:31:31","date_gmt":"2025-10-08T08:31:31","guid":{"rendered":"https:\/\/plusbildung.ch\/d\/?p=3700"},"modified":"2025-10-08T13:17:44","modified_gmt":"2025-10-08T11:17:44","slug":"raeume-die-religion-aufdecken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plusbildung.ch\/d\/raeume-die-religion-aufdecken\/","title":{"rendered":"R\u00e4ume, die Religion aufdecken"},"content":{"rendered":"<p><em>Von Thomas Stucki<\/em><\/p>\n<p>Der Verband plusbildung vertritt \u00fcber vierzig Schweizer Bildungsh\u00e4user mit christlichem Hintergrund. Es sind Orte, die touristisch und zugleich spirituell gepr\u00e4gt sind. Im Gespr\u00e4ch mit Christian Cebulj, der Formen der Religion im Tourismus erforscht.<\/p>\n<p>Reisen und Spiritualit\u00e4t haben viel miteinander zu tun: beide handeln vom Unterwegssein, von Begegnung und von Resonanz. Und damit von etwas, das Menschen in ihrem Inneren ber\u00fchrt. Christian Cebulj forscht an der Theologischen Hochschule Chur dar\u00fcber, wie Reisen und Spiritualit\u00e4t zusammenh\u00e4ngen und sagt: \u00abDie Menschen suchen in ihren Ferien nicht nur den Strand.\u00bb Im Offensein f\u00fcr Sinnfragen auf Reisen sieht er ein Bed\u00fcrfnis nach pers\u00f6nlicher Entwicklung. Es habe mit dem Megatrend der Wissenskultur zu tun, f\u00e4hrt er fort. Megatrends, das sind jene Treiber gesellschaftlicher Ver\u00e4nderung, welche das Zukunftsinstitut mit Sitz in Frankfurt und Wien j\u00e4hrlich in einer \u00abMegatrend-Map\u00bb darstellt. Zu den Einflussfaktoren dieser Megatrends geh\u00f6rt unter anderem, konstruktiv \u00fcber seine Werte nachzudenken, sich auf langfristige Entscheidungszyklen einzustellen und ins Handeln zu kommen. Es sind Faktoren wie diese, welche bei den Mitgliedsorganisationen von plusbildung thematisiert werden, einem Verband christlicher Bildungsh\u00e4user in der Schweiz, deren Angebot sowohl touristisch als auch religi\u00f6s gepr\u00e4gt ist.<\/p>\n<p><strong>Religion als Option<\/strong> Die Qualit\u00e4t eines touristischen Standortes, der gleichzeitig auch spirituell gepr\u00e4gt ist, kann sich auf einer kulturellen, einer sozialen, einer wirtschaftlichen, einer \u00e4sthetischen und auf einer religi\u00f6sen Ebene zeigen. Dabei ist der Trend der Selbstfindung ein Gl\u00fccksfall f\u00fcr die Bildungsh\u00e4user von plusbildung, das Bed\u00fcrfnis der Menschen nach Entschleunigung, nach Resonanz, das Offensein f\u00fcr Sinnfragen. Der Wunsch nach Spiritualit\u00e4t allerdings ist nicht mehr an die Institution Kirche gekoppelt; Religion ist eine Option, keine Pflicht mehr. Christian Cebulj best\u00e4tigt: \u00abHeute kann ich ausw\u00e4hlen, was mir guttut\u00bb Und weil man aus einer Vielzahl von Angeboten ausw\u00e4hlen k\u00f6nne, sei es wichtig, dass Standorte, wie etwa religi\u00f6s ausgerichtete Bildungsh\u00e4user, wissen, was sie zu bieten h\u00e4tten, wo sie stark seien, wo sie allenfalls etwas aufbauen m\u00fcssten. \u00abPlacemaking\u00bb nennt sich diese Auseinandersetzung mit dem eigenen Angebot, was so viel bedeutet wie Standortentwicklung.<\/p>\n<p><strong>Perspektivenwechsel<\/strong> Religion als Tourismusfaktor verlange von Anbietern wie etwa den Mitgliedern von plusbildung einen Perspektivenwechsel, sagt Christian Cebulj: \u00abSie m\u00fcssen die Sicht auf Religion von aussen und von innen miteinander verbinden.\u00bb Ein Perspektivenwechsel sei das deshalb, weil das kirchliche Angebot f\u00fcr Erwachsenenbildung nicht mehr nur Menschen anspreche, die vertraut mit Kirche seien: \u00abHeute geh\u00f6ren eben auch Menschen zu ihrer Klientel, die Religion von aussen anschauen.\u00bb Man sehe das zum Beispiel bei Pilger-Angeboten, an denen Menschen teiln\u00e4hmen, die \u00abmild\u00bb religi\u00f6s seien, wie es der Mainzer Theologe Kristian Fechtner ausdr\u00fccke. Menschen also, die offen seien f\u00fcr Input, es aber sch\u00e4tzten, wenn sie selbst entscheiden k\u00f6nnten, ob sie eher an einem theologischen oder einem philosophischen Thema interessiert seien. Er unterscheide deshalb zwischen Erlebnis und Erfahrung von Religion. Bei Angeboten, die sowohl touristisch als auch religi\u00f6s seien, stehe immer das Erlebnis im Vordergrund, das habe seine Forschung gezeigt: \u00abDie Erfahrung von Religion kann dazukommen, muss aber nicht\u00bb, macht er deutlich. Deswegen brauche es Expertinnen und Experten, welche diesen Perspektivenwechsel, die Aussen- und Innensicht auf Religion zu verbinden, professionell umsetzen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p><strong>Nicht nur f\u00fcr Eingeweihte<\/strong> Der Wunsch, Sinn zu finden, sich zu orientieren und pers\u00f6nlich zu entwickeln, sei ein Grundbed\u00fcrfnis, erinnert Cebulj. F\u00fcr die Mitgliederh\u00e4user von plusbildung empfehle es sich darum, ihre Angebote niederschwellig zu gestalten, erkl\u00e4rt er. Also nicht nur f\u00fcr eine \u00abeingeweihte\u00bb Gruppe von Menschen. Das lasse sich gut mit den Einflussfaktoren des Megatrends der Wissenskultur verbinden, etwa konstruktiv \u00fcber seine Werte nachzudenken, sich auf langfristige Entscheidungszyklen einzustellen und ins Handeln zu kommen. Als Beispiele daf\u00fcr fallen ihm von den \u00fcber vierzig plusbildung-H\u00e4usern spontan das G\u00e4stehaus Bethanien, die Kartause Ittingen und das Zentrum Ranft ein. Zum Reflektieren, also konstruktiv mit Werten umgehen, lade etwa das G\u00e4stehaus Bethanien ein, mit seinen Einkehrtagen, der Kombination von Bergwanderung und Gebet und auch mit dem innovativen Bildungskonzept LUMEUM, einer Multimedia-Show im ehemaligen Schwimmbad des Klosters. Vorausschauen, bzw. umschalten auf langfristige Entscheidungszyklen, k\u00f6nne man in der Kartause Ittingen, wo sich kreative Ideen und neue Konzepte entwickeln liessen. Das Heft in die Hand nehmen schliesslich, also ins Handeln kommen, passe gut zum Zentrum Ranft mit seinen Klimagespr\u00e4chen und dem \u00f6kologischen Bildungsprogramm. An diesen drei Standorten zeigt sich exemplarisch die Verbindung von touristischer und spiritueller Ebene; Bethanien und Ittingen sind ehemalige Kl\u00f6ster, das Zentrum Ranft war ein Haus der Dorothea-Schwestern.<\/p>\n<p><strong>Raum und Biografie<\/strong> Doch wenn Spiritualit\u00e4t nicht mehr nur an Kirche gekoppelt ist und Religion eine Option \u2013 warum belegen dann Sagrada Fam\u00edlia, Petersdom und Mail\u00e4nder Dom die ersten drei R\u00e4nge der zehn beliebtesten Sehensw\u00fcrdigkeiten Europas? Auch hierzulande: am Z\u00fcrcher Fraum\u00fcnster standen schon zweitausend Menschen Schlange, um die weltber\u00fchmten Chagall-Fenster zu sehen \u2013 warum suchen Menschen in ihren Ferien sakrale Orte auf, w\u00e4hrend immer mehr die Kirche verlassen? Studien zeigen: Meist f\u00fchren Architektur und Geschichte in die Kirche \u2013 im Kirchenschiff jedoch l\u00e4sst sich selbst der n\u00fcchterne Blick \u00fcberraschend oft auf einen Hauch Spiritualit\u00e4t ein. Hinweis darauf sind wom\u00f6glich die Dutzenden von Votivkerzen, die an solchen Orten entflammt werden. \u00abGerade bei Menschen, die sich nicht als religi\u00f6s bezeichnen w\u00fcrden, kann ein sakraler Raum etwas Pers\u00f6nliches anklingen lassen\u00bb, erkl\u00e4rt Christian Cebulj. Der eigentliche Grund f\u00fcr einen Besuch sei zum Beispiel das Interesse an einer Epoche, Religion sei aber verbunden mit dem sakralen Raum, das lasse sich nicht voneinander trennen: \u00abR\u00e4ume haben das Potenzial, Religion aufzudecken\u00bb, sagt er. Wer schon Kontakt gehabt habe, finde wom\u00f6glich etwas wieder, eine Erinnerung aus der eigenen Biografie oder es k\u00f6nne ein Interesse geweckt werden, wo bisher keines gewesen sei. Dieses Potenzial sakraler R\u00e4ume, etwas in den Menschen anklingen zu lassen, ist eine Chance f\u00fcr die H\u00e4user von plusbildung. Wom\u00f6glich f\u00e4llt es den Menschen leichter, sich ihrem Bed\u00fcrfnis nach Einkehr \u00fcber einen touristischen Zugang als \u00fcber einen kirchlichen zu \u00f6ffnen. Einmal eingetreten, wirkt der sakrale Raum \u2013 ohne grosse Worte.<\/p>\n<p><strong>Neue Plattform f\u00fcr Kulturtourismus<\/strong> Derzeit begleitet Christian Cebulj das Projekt \u00abSwiss Religious Heritage\u00bb vom Verein Kirchen + Tourismus Schweiz. Dabei geht es um eine neue digitale Plattform, die den Kulturtourismus rund um Kirchen, Kl\u00f6ster, Pilgerwege und sakrale Kulturlandschaften st\u00e4rken soll. \u00abUnabh\u00e4ngig von deren religi\u00f6ser oder konfessioneller Zugeh\u00f6rigkeit\u00bb, heisst es dazu auf der Website des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (SECO), welches das Projekt mit 360&#8217;000 Franken unterst\u00fctzt. Partner im Projekt sind mehrere Tourismusorganisationen und kirchliche Institutionen. Durch die neue Plattform sollen diese Angebote erstmals schweizweit geb\u00fcndelt, digital vernetzt und \u00fcber touristische Vertriebskan\u00e4le zug\u00e4nglich gemacht werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>plusbildung<\/strong>\u00a0 Dem Schweizer Dachverband von Organisationen kirchlicher Erwachsenenbildung geh\u00f6ren \u00fcber vierzig Bildungsh\u00e4user, Fachstellen und Organisationen aus dem katholischen, evangelisch-reformierten und \u00f6kumenischen Umfeld an. Der Verband wird vom Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) mit einem Leistungsauftrag sowie von den r\u00f6misch-katholischen und den evangelisch-reformierten Landeskirchen finanziell unterst\u00fctzt. Auf europ\u00e4ischer Ebene ist plusbildung vernetzt mit Oikosnet Europe, einem Verbund von \u00fcber dreissig christlichen Akademien aus 18 L\u00e4ndern <a href=\"https:\/\/plusbildung.ch\/d\/\"><strong><em>plusbildung.ch<\/em><\/strong><\/a><\/p>\n<p><strong>Curriculum<\/strong> Christian Cebulj (*1964) ist Professor f\u00fcr Religionsp\u00e4dagogik an der Theologischen Hochschule Chur. Der promovierte Theologe leitete Studienreisen in den Nahen Osten, wirkte an der Technischen Universit\u00e4t Dresden, war Lehrbeauftragter f\u00fcr Bibeldidaktik an der katholischen Universit\u00e4t Eichst\u00e4tt und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universit\u00e4t Koblenz-Landau. Cebulj leitet das Forschungsprojekt \u00abReligion \u2013 Kultur \u2013 Tourismus\u00bb der Theologischen Hochschule Chur und ist Mitglied der Gesch\u00e4ftsleitung des Vereins \u00abKirchen + Tourismus Schweiz\u00bb <a href=\"https:\/\/thchur.ch\/\"><strong><em>thchur.ch<\/em><\/strong><\/a><\/p>\n<p><strong>Forschungsschwerpunkte<\/strong><\/p>\n<p>Religion und Tourismus \u2013 Reisen als spirituelle Sinnsuche, religi\u00f6se Erfahrung und touristisches Erleben<\/p>\n<p>Sakralr\u00e4ume und Bildung \u2013 Kirchen, Kl\u00f6ster und ihr Potenzial im Kulturtourismus<\/p>\n<p>Religi\u00f6ses Kulturerbe und gesellschaftliche Relevanz \u2013 \u00dcber die Beliebtheit von Kirchenr\u00e4umen trotz Mitgliederschwund<\/p>\n<p><strong>Netzwerk f\u00fcr das kulturelle Erbe Europas<\/strong><\/p>\n<p>Die Theologische Hochschule Chur ist Mitglied im Netzwerk Future for Religious Heritage (FRH), einer gemeinn\u00fctzigen Organisation f\u00fcr den Schutz religi\u00f6ser Bauwerke in Europa. Im Jahr 2011 gegr\u00fcndet, geh\u00f6ren dem nicht-religi\u00f6sen und unabh\u00e4ngigen Verband \u00fcber 200 staatliche, religi\u00f6se sowie universit\u00e4re Organisationen an. Future for Religious Heritage (FRH) ist Partner im Forschungsprojekt \u00abReligion \u2013 Kultur \u2013 Tourismus\u00bb der Theologischen Hochschule Chur <a href=\"https:\/\/www.frh-europe.org\/\"><strong><em>frh-europe.org<\/em><\/strong><\/a><\/p>\n<p><strong>Lesetipps<\/strong><\/p>\n<p>Cebulj C., Jahn AL. (2025): R\u00e4ume, Ruhe, Rituale, in: Kirche im Tourismus, Diakonia, Internationale Zeitschrift f\u00fcr die Praxis der Kirche, 56. Jahrgang, Heft 2, Mai 2025, Herder Verlag, Freiburg i. Br., Basel, Wien.<\/p>\n<p>Cebulj C., H\u00f6ger C., Wasmeier-Sailer M. (Hg.) (2024): Topo-Theologie: Religion und Raum, Theologische Berichte 43, Herder Verlag, Freiburg i. Br., Basel, Wien.<\/p>\n<p>Cebulj C., Schlag T. (Hg.) (2021): Zwischen Kreuzfahrt und Klosterk\u00fcche, Formen kirchlicher Pr\u00e4senz im Tourismus, Theologischer Verlag Z\u00fcrich.<\/p>\n<p>Fechtner K. (2023): Mild religi\u00f6s, Erkundigungen sp\u00e4tmoderner Fr\u00f6mmigkeit, Kohlhammer Verlag, Stuttgart.<\/p>\n<div id=\"attachment_3709\" style=\"width: 460px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3709\" class=\"size-medium wp-image-3709\" src=\"https:\/\/plusbildung.ch\/d\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2025\/10\/2021_buchcover_cebulj_web_1920_1080-450x253.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"253\" srcset=\"https:\/\/plusbildung.ch\/d\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2025\/10\/2021_buchcover_cebulj_web_1920_1080-450x253.jpg 450w, https:\/\/plusbildung.ch\/d\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2025\/10\/2021_buchcover_cebulj_web_1920_1080-768x432.jpg 768w, https:\/\/plusbildung.ch\/d\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2025\/10\/2021_buchcover_cebulj_web_1920_1080-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/plusbildung.ch\/d\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2025\/10\/2021_buchcover_cebulj_web_1920_1080.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><p id=\"caption-attachment-3709\" class=\"wp-caption-text\">Bild: Verein Sakrallandschaft Innerschweiz<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Interview mit Christian Cebulj, der Formen der Religion im Tourismus erforscht<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":3708,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[5,7],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plusbildung.ch\/d\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3700"}],"collection":[{"href":"https:\/\/plusbildung.ch\/d\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plusbildung.ch\/d\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plusbildung.ch\/d\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plusbildung.ch\/d\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3700"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/plusbildung.ch\/d\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3700\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3710,"href":"https:\/\/plusbildung.ch\/d\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3700\/revisions\/3710"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plusbildung.ch\/d\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3708"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plusbildung.ch\/d\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3700"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plusbildung.ch\/d\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3700"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plusbildung.ch\/d\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3700"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}